Nach Faustschlag: Das waren die grössten Ausraster im Profi-Fussball
Am Wochenende schlägt Ex-Argentinien-Goalie Esteban Andrada seinem Gegenspieler ins Gesicht. Damit reiht er sich in eine Liste berüchtigter Ausraster ein.
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Das Wichtigste in Kürze
- Esteban Andrada schlägt Gegner Jorge Pulido mit einem Faustschlag nieder.
- Die Szene löst eine Massenschlägerei im Spiel zwischen Saragossa und Huesca aus.
- Der Vorfall erinnert an weitere berühmte Fussball-Ausraster.
Ein brutaler Ausraster erschüttert den spanischen Fussball. Beim Zweitliga-Duell zwischen Real Saragossa und Huesca rastet Goalie Esteban Andrada komplett aus.
Der ehemalige argentinische Nationaltorhüter schlägt seinem Gegenspieler Jorge Pulido mit voller Wucht ins Gesicht. Der Verteidiger geht zu Boden. Kurz darauf eskaliert die Situation völlig.
Auf dem Platz kommt es zu einer Rudelbildung, mehrere Spieler geraten aneinander. Die Partie endet im Chaos. Der Schiedsrichter greift durch und zeigt weitere Platzverweise.
Solche Szenen sind im modernen Fussball selten. Doch Andradas Ausraster erinnert an einige der berüchtigtsten Skandale der Sportgeschichte.
Behrens reiht sich neben Cantona und Maradona ein
Unvergessen bleibt etwa der legendäre Kung-Fu-Tritt von Eric Cantona im Jahr 1995, als der Franzose einen Fan attackierte.

Auch Diego Maradona sorgte 1984 im spanischen Cupfinal mit Tritten und Schlägen für einen der grössten Tumulte überhaupt.
Ein weiteres kurioses Beispiel liefert die Premier League: 2005 prügelten sich mit Lee Bowyer und Kieron Dyer sogar zwei Teamkollegen auf dem Platz.
Auch beim FC Lugano gab es in der Wintervorbereitung eine ähnliche Situation. Im Testspiel gegen Viktoria Pilsen rammte Kevin Behrens seinen Stürmerkollegen Georgios Koutsias zu Boden. Zudem schrie er: «Du kleine Missgeburt, sei leise!»
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Bei Cupspiel in Brasilien werden 23 Spieler vom Platz gestellt
Und erst kürzlich eskalierte ein Derby in Brasilien komplett: Gleich 23 Spieler wurden nach einer Massenschlägerei vom Platz gestellt.
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Mittlerweile hat sich Esteban Andrada über die Vereinsmedien entschuldigt. «Ich bereue zutiefst, was passiert ist.» Er habe «die Beherrschung verloren».
In den spanischen Medien wird über eine Sperre von rund zehn Partien spekuliert. Auf jeden Fall dürfte der Argentinier in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Real Saragossa hat noch vier Partien in der Liga zu spielen und befindet sich mitten im Abstiegskampf.












