Mexiko-Präsidentin: «Gibt nicht das geringste Risiko»

Matthias Neuhaus
Matthias Neuhaus

Mexiko,

Im Sommer soll in Mexiko die Fussball-WM stattfinden. Aktuell kommt es in vielen Teilen des Landes zu schwerer Gewalt. Welche Folgen hat diese Entwicklung?

Mexiko
In Mexiko herrscht seit der Tötung von «El Mencho» Ausnahmezustand. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Gewalt in Mexiko birgt Zweifel an der Durchführung der Fussball-WM im Sommer.
  • Staatchefin Claudia Sheinbaum gibt eine Sicherheitsgarantie ab.
  • Und auch Fifa-Präsident Gianni Infantino zeigt sich zuversichtlich.

Mexiko versinkt nach dem Tod von Drogenboss Nemesio Oseguera Cervantes alias «El Mencho» im Chaos. Seine Anhänger reagieren mit einer Welle an Gewalt. Zahlreiche Menschen kamen ums Leben.

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In diesem von CNN verifizierten Video sind dutzende uniformierte Personen zu sehen. Die Bilder stammen vom Einsatz, bei dem der Drogenboss «El Mencho» getötet wird. - CNN/Telegram

Die Vorfälle ereignen sich nur wenige Monate vor der Fussball-WM 2026, welche unter anderem in Mexiko stattfinden soll. Bereits in 30 Tagen ist im Rahmen der Qualifikation ein Playoff-Spiel in Guadalajara geplant.

In den letzten Tagen wurden Zweifel laut Können überhaupt Spiele unter diesen Umständen stattfinden?

Mexiko
Mexikos Staatschefin Claudia Sheinbaum. - keystone

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hat dazu eine klare Meinung. Sie gibt sogar eine Sicherheitsgarantie für die Fussball-Fans ab.

«Es gibt kein Risiko für die Besucher. Nicht das geringste Risiko», sagt sie an einer Pressekonferenz. Alle Garantien seien gegeben.

Infantino: «Alleswird fantastisch sein»

Auch Fifa-Präsident Gianni Infantino sieht deren Austragung nicht in Gefahr.

Am Dienstag sagt er gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP: «Ich bin sehr ruhig. Alles läuft sehr gut, alles wird fantastisch sein.»

Fifa Gianni Infantino
Gianni Infantino sieht kein Problem mit der WM-Austragung in Mexiko. - keystone

Bei der WM sind insgesamt 13 Partien in Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey geplant. Die Schweizer Nati trägt ihre Spiele in Amerika und in Kanada aus.

Kommentare

User #4101 (nicht angemeldet)

Denke auch das Risiko in einem Zürcher Tram niedergestochen zu werden ist grösser

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