Eishockey-WM: Schrei-Duell zwischen Cadieux und Norwegen-Trainer
Die Schweiz fertigt Norwegen im Halbfinal der Eishockey-WM mit 6:0 ab. Danach kochen die Emotionen über – auch auf den Trainerbänken.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Eishockey-Nati steht an der Heim-WM im Final.
- Gegen Norwegen feiert die Nati im Halbfinal ein 6:0-Schützenfest.
- Der Final-Gegner wird am Samstagabend zwischen Kanada und Finnland ermittelt.
Die Schweiz darf an der Eishockey-WM zuhause von WM-Gold träumen! Mit einer 6:0-Gala im Halbfinal gegen Norwegen sichert sich die Cadieux-Auswahl das Final-Ticket. Für die Nati ist es der dritte WM-Final in Folge. Dort geht es am Sonntagabend in Zürich entweder gegen Kanada oder gegen Finnland.
Davor kochen in Zürich nach dem Halbfinal-Triumph aber die Emotionen über: Auf den TV-Bildern ist zu sehen, wie sich Jan Cadieux ein wildes Schrei-Duell mit Norwegens Trainer Petter Thoresen liefert.
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Dabei ging es wohl um einige ruppige Checks in den Schlusssekunden des längst entschiedenen Halbfinals. Man muss kein Lippenleser sein, um einige der ausgewählten Ausdrücke von Cadieux zu verstehen ...
Hockey-Nati müht sich gegen Norweger
Gegen den klaren Aussenseiter tut sich die Schweizer Nati am Samstagnachmittag lange schwer. Die Norweger zeigen sich kämpferisch, gehen knallhart in die Zweikämpfe. Auch zwei Powerplay-Situationen können die Schweizer im ersten Drittel nicht nutzen.

Wenige Minuten vor Drittel-Ende darf die Schweiz dann aber doch noch jubeln: Christoph Bertschy trifft zum 1:0 und bringt die Nati damit auf WM-Final-Kurs.
Hockey-Nati sorgt für klare Verhältnisse
Nach viereinhalb Minuten im Mitteldrittel ist es Denis Malgin, der aus einer starken Konter-Aktion den zweiten Treffer besorgt. Kurz nach Spielhälfte fällt die Vorentscheidung: Ken Jäger fälscht einen Distanzschuss von Sven Jung entscheidend zum 3:0 ab.
In der Schlussphase des Mitteldrittels erhöht Damien Riat dann im Powerplay noch zum 4:0. Das 5:0 im Schlussdrittel fällt ebenfalls in Überzahl, diesmal ist es Nico Hischier, der nach Riat-Vorarbeit bärenstark verwandelt. Und Theo Rochette sorgt mit dem 6:0 knapp zweieinhalb Minuten vor Schluss für den Endstand.

Damit spielt die Nati zum dritten mal in Folge um WM-Gold: 2024 und 2025 hatte man sich jeweils mit Silber begnügen müssen. Ein vielleicht entscheidender Vorteil: Diesmal hat die Nati den früheren Halbfinal bestritten, darf sich also ein paar Stunden mehr erholen ...












