Mesut Özil: Sein Vater erhielt einen Ferrari als Abfindung von ihm
Die erfolgreiche Karriere von Mesut Özil hat auch Schattenseiten. Eine davon: Das Verhältnis zu Vater Mustafa ging vollständig in die Brüche.

Das Wichtigste in Kürze
- Mesut Özil hat sich vor mehr als einem Jahrzehnt mit seinem Vater überworfen.
- Im folgenden Rechtsstreit zahlte der DFB-Star seinem Vater eine horrende Abfindung.
- Im Rahmen einer neuen ZDF-Doku spricht Mustafa nun über den Bruch.
Auf dem Rasen hat Mesut Özil eine Bilderbuch-Karriere hingelegt. Der heute 37-Jährige schaffte über Schalke und Werder Bremen den Sprung zu Real Madrid und später weiter zu Arsenal.
Mit den Königlichen wurde er Meister und Pokalsieger, mit den Gunners holte er viermal den FA Cup. Und mit Deutschland wurde er 2014 Weltmeister.

Seine 2023 in der Türkei zu Ende gegangene Karriere hat aber auch dunkle Kapitel, etwa Das Zerwürfnis mit dem DFB.
Und den Bruch mit Vater Mustafa (58) im Jahr 2013, der bis dahin die treibende Kraft hinter Özils Karriere war.
Bis die Verhandlungen mit Real Madrid über einen neuen Vertrag platzten.
Bruch zwischen Mesut Özil und seinem Vater
Mesut Özil gab damals seinem Vater die Schuld an seiner Ausbootung bei den Königlichen. Vater Mustafa brachte seinen Sohn stattdessen bei Arsenal an den Mann.
Doch zwischen den beiden kam es zum Bruch: Mesut wollte sich selbstständig um seine Karriere kümmern, sein Vater löschte im Zorn dessen Twitter-Account.

Der Familien-Streit eskaliert in der Folge immer weiter. Mesut Özil lässt die Schlösser an seiner Agentur in Düsseldorf austauschen, sperrt Vater Mustafa wortwörtlich aus.
Sein Bruder Mutlu Özil und der neue Berater Erkut Sögüt leiten nun abseits des Rasens die Karriere des damaligen DFB-Stars.
Acht Millionen und ein Ferrari als Abfindung
Ein Jahr später landet der Zoff vor Gericht, Mustafa Özil verklagt seinen Sohn auf rund 600'000 Franken. Man einigt sich schliesslich aussergerichtlich, mit einer Abfindung von rund acht Millionen. Und mit einem Ferrari 458, den Mesut Özil seinem Vater ebenfalls überlässt.

In der neuen ZDF-Dokumentation «Mesut Özil – zu Gast bei Freunden» spricht Mustafa nun ausführlich über den Bruch. Der 58-Jährige gibt dabei Einblick in die Entscheidungen, die zum Zerwürfnis mit seinem Sohn führten.
Kontakt haben die beiden bis heute nicht, wie Mustafa nun der «Sport Bild» erzählt. Mesut blieb auch nach dem Rücktritt in der Türkei.
Mit Frau Amine und den Töchtern Eda und Ela lebt der Weltmeister von 2014 heute in Istanbul. Das Paar erwartet demnächst seine dritte Tochter, eine Rückkehr in die Heimat nach Deutschland ist kein Thema.
















