Lionel Messi: Das sollten Sie über einen möglichen Transfer wissen

    Yannick Zimmermann
    Yannick Zimmermann

    Spanien,

    Der Abgang von Lionel Messi (33) beim FC Barcelona wird immer wahrscheinlicher. Hier sind fünf Dinge, die Sie über einen möglichen Transfer wissen sollten.

    Lionel Messi
    Lionel Messi will den FC Barcelona verlassen. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Vieles deutet nach 20 Jahren auf einen Abgang von Lionel Messi beim FC Barcelona hin.
    • Hier kommen fünf Dinge, die Sie über einen möglichen Transfer wissen sollten.

    Letzte Woche bestätigte der Club, dass Lionel Messi (33) seinen Vertrag noch in diesem Sommer auflösen möchte. Seither ist Barcelona in Schockstarre. Eine 20-jährige Symbiose steuert auf ihr Ende zu.

    Hier sind fünf Dinge, die Sie über den möglichen Messi-Transfer wissen sollten.

    1. Der FC Barcelona ist der «FC Messi»

    Mit 13 Jahren stösst Lionel Messi in die Jugendabteilung des FC Barcelona. Mit 17 Jahren drei Monaten und 22 Tagen debütiert er in der spanischen Liga. Innert kürzester Zeit wird Messi zum Weltstar.

    Lionel Messi
    Lionel Messi wurde beim FC Barcelona zum Weltstar. - Keystone

    Seine Erfolge sind beeindruckend: Sechsmal Weltfussballer des Jahres, viermal Champions-League-Sieger, zehnmal Spanischer Meister! Insgesamt bestritt der Argentinier für Barça bisher 731 Spiele, erzielte dabei 634 Tore und 285 Vorlagen.

    Zusammen mit Trainer-Genie Pep Guardiola sorgte Messi zwischen 2008 bis 2012 mit 14 Titeln für die besten Jahre der Vereinsgeschichte.

    Barcelona ist für Messi das Leben. Er überlegt sich einen Wechsel tausendmal.

    2. Stürmische Liebe endet als alte, erloschene Ehe

    In den letzten Jahren fing die scheinbar unzertrennbare Ehe zwischen Lionel Messi und Barcelona an zu bröckeln.

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    Lionel Messi blickt in der Pause des Champions-League-Viertelfinals gegen Bayern München fassungslos zu Boden. - Twitter/@javierlanza

    In den letzten fünf Jahren standen die Katalanen nie mehr im Champions-League-Final, viermal scheiterten sie schon im Viertelfinal. 2019 gab man im Halbfinal einen 3:0-Hinspielsieg im Rückspiel (0:4) gegen Liverpool noch aus der Hand.

    In diesem Jahr dann die 2:8-Blamage gegen Bayern München und «nur» Rang zwei in der Meisterschaft.

    Wohin soll Lionel Messi wechseln?

    Die Niederlagen schlagen dem Superstar aufs Gemüt. Er ist zudem schon 33-Jährig. Möglich, dass Messi seinen Abgang provoziert.

    Zuletzt liess er den Corona-Test bei Barcelona sausen und darf damit nicht am Trainingsauftakt teilnehmen.

    3. Ausstiegsklausel erschwert Wechsel

    Trotz laufendem Vertrag bis 2021 will Lionel Messi Barcelona ablösefrei verlassen. Er beruft sich auf eine Klausel, die ihm dies bis kurz vor Ende einer Saison gestattet.

    Barça entgegnet aber: Die Frist dafür sei am 10. Juni abgelaufen. Laut dem Vertrag hätte Messi seinen Willen bis spätestens 20 Tage vor Saisonende dem Club mitteilen müssen.

    Lionel Messi
    Steht Lionel Messi vor einem Wechsel zu Manchester City? - keystone

    Mittlerweile gab die Spanische Liga dem FC Barcelona in einer Medienmitteilung Recht: Die Klausel, dass Messi Barcelona ablösefrei verlassen darf, sei nicht mehr gültig.

    Somit gilt weiterhin die Ausstiegsklausel in Höhe von 700 Millionen Euro. Die Frage stellt sich: Gibt es überhaupt einen Verein, der so viel Geld für Messi bezahlen kann?

    4. Diese Clubs buhlen um Lionel Messi

    Das wahrscheinlichste Wechsel-Ziel von Messi ist Manchester City. Dort steht mit Pep Guardiola sein alter Mentor an der Seitenlinie. Und dank der Scheich-Millionen könnte auch das immense Gehalt des Argentiniers gestemmt werden.

    Gleiches gilt natürlich auf für Paris Saint-Germain. Auch die Franzosen sollen Interesse angemeldet haben. Wie auch Inter Mailand.

    Laut der «L'Équipe» hat zuletzt auch Juventus Turin mit Superstar Cristiano Ronaldo Kontakt zu Messis Vater Jorge aufgenommen.

    5. Das bedeutet ein Messi-Wechsel für den neuen Club

    Welcher Verein sich auch immer sich die Dienste von Messi sichern wird, muss sich im Klaren sein, was er bekommt.

    Der Argentinier gehört ohne Zweifel noch immer zu den allerbesten Fussballern der Welt.

    Er ist aber auch ein Spieler, der von seinem Club bedingungslose Gefolgschaft einfordert. Eine Kombination, die den Erfolg nicht garantiert. Sein Transfer ist auch ein Risiko für beide Seiten.

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