LASK dreht 0:3 gegen Celtic und jubelt über CL-Ticket

    Simon Binz
    Simon Binz

    Österreich,

    Der LASK dreht ein 0:3 aus dem Hinspiel gegen Celtic und qualifiziert sich erstmals für die Champions-League-Ligaphase.

    LASK Celtic
    Die Spieler von LASK feiern den Aufstieg in die Champions League Gruppenphase nachdem sie beim «Wunder von Linz» ein 0:3 nach dem Hinspiel gegen Celtic aufholten. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der LASK qualifiziert sich erstmals in der Klubgeschichte für die Champions League.
    • Trotz 0:3 im Hinspiel gewinnt Linz das Rückspiel gegen Celtic Glasgow 5:1 n.V.
    • Die entscheidenden Tore fallen in der 90. und 109. Minute durch Flecker und Adeniran.

    In Linz ist am Dienstagabend Fussballgeschichte geschrieben worden.

    Der LASK schaffte im Rückspiel gegen Celtic Glasgow eine der grössten Aufholjagden der jüngeren Klubgeschichte. Dank einer unglaublichen Wende zieht das Team damit erstmals überhaupt in die Gruppenphase der Champions League ein. Am Ende stand ein 5:1 nach Verlängerung zu Buche, in der Gesamtbilanz gewann der LASK mit 5:4.

    Dabei sah zunächst alles nach einer klaren Angelegenheit für die Schotten aus. Bereits nach 21 Minuten stand es 0:1 für Celtic, in der Gesamtwertung bedeutete das einen Rückstand von 0:4. An eine Qualifikation für die «Königsklasse» glaubte in diesem Moment wohl niemand mehr in der Raiffeisen Arena.

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    Doch dann drehte der österreichische Double-Gewinner auf. Bis zur 30. Minute glich Linz zum 1:1 aus, kurz nach dem Seitenwechsel stand es bereits 2:1.

    Die Hausherren übernahmen fortan komplett das Kommando und liessen den Schotten kaum mehr Luft zum Atmen. In der 58. Minute erhöhte Samuel Adeniran auf 3:1 – nur noch ein weiterer Treffer fehlte zur Verlängerung.

    In der 109. Minute fällt das entscheidende Tor

    Und dieser eine Treffer sollte tatsächlich noch fallen: In der 90. Minute traf Einwechselspieler Florian Flecker zum 4:1 und zwang die Partie in die Verlängerung.

    Dort liess die Kondition bei Celtic merklich nach. Derweil wechselte LASK-Trainer Dietmar Kühbauer nach 99 Minuten gleich viermal brachte noch einmal frischen Schwung.

    Die Rechnung ging auf: In der 109. Minute setzte sich Adeniran aus der Distanz durch und versenkte den Ball platziert im linken unteren Eck. Es war der entscheidende Treffer zum 5:1.

    LASK Celtic
    Sascha Horvath freut sich mit seinen Teamkameraden über die erstmalige Champions-League-Qualifikation von Linz. - Keystone

    Einen später verschossenen Foulpenalty von Adeniran nahm in der Linzer Feierlaune niemand mehr ernst. Der LASK steht damit zum ersten Mal in seiner Geschichte in der Ligaphase der Champions League. Derweil muss sich Celtic Glasgow mit der Europa League begnügen.

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    Kommentare

    User #5777 (nicht angemeldet)

    Da können unsere Thuner Helden noch was lernen.

    User #5703 (nicht angemeldet)

    Da hat sich eine Mannschaft gefunden. Vom Trainer über die Mannschaft bis hin zur Führung. Da können sich einige Schweizer Klubs ein Beispiel nehmen.

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