Jürgen Klopp

Jürgen Klopp: Schmeisst der Trainer bei Liverpool hin?

Jürgen Klopp (55) erlebt aktuell keine einfache Zeit mit dem FC Liverpool. Das 0:3 in Brighton bezeichnet der Deutsche als Tiefpunkt. Hat das Konsequenzen?

Jürgen Klopp
Jürgen Klopp bedankt sich dem 0:3 gegen Brighton bei den Fans. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Liverpool ist nach der zweiten Niederlage in Serie auf Platz neun abgerutscht.
  • Jürgen Klopp entschuldigt sich für den Auftritt und für die gewählte Taktik.
  • Der Deutsche will aber aber weiterhin Trainer bei den «Reds» bleiben.

Krisenstimmung in Liverpool! Das Team von Jürgen Klopp geht am Samstag gegen Brighton sang- und klanglos unter. Das 0:3 ist die zweite Pleite der «Reds» in Serie – und der Trainer ist nach dem Auswärtsspiel restlos bedient.

«Ich kann mich an kein schlechteres Spiel erinnern, nicht nur mit Liverpool», so Klopp. Und er wird noch deutlicher: «Das ist wirklich ein Tiefpunkt!» Nach der bereits sechsten Pleite der Saison rutschen die «Reds» auf Platz neun ab, weit abgeschlagen hinter den Champions-League-Plätzen.

Jürgen Klopp
Bei Liverpool ist die Stimmung am Boden. - Keystone

Nach dem 0:3 nimmt der Trainer die Schuld auf sich. «Es ist meine Verantwortung», erklärt Jürgen Klopp. «Ich hatte die Idee einer anderen Formation und das hat einfach nicht funktioniert – Entschuldigung!»

Muss der Deutsche jetzt um seinen Job bangen? Nein! Klopp ist in Liverpool eine Art Schutzheiliger, gewann mit dem Team die Champions League. Und führte die «Reds» zum ersten Meistertitel nach 30 Jahren.

Jürgen Klopp: «Sind uns einig, dass ich am Steuer bleibe»

Seit 2015 steht der Deutsche beim Premier-League-Klub an der Seitenlinie, er geht in sein achtes Jahr. Seinen Vertrag hat er erst kürzlich bis 2026 verlängert. Beim BVB hat er ebenfalls 2015 nach sieben Jahren selber einen Schlussstrich gezogen. Doch diese Gefahr besteht derzeit offenbar nicht.

Jürgen Klopp
Trainer Jürgen Klopp hat beim FC Liverpool noch einen Vertrag bis Mitte 2026. - dpa

«Ich war mir bewusst, dass es aktuell eine Übergangszeit ist», so der 55-Jährige. «Deshalb sind der Verein und ich uns darüber einig, dass ich am Steuer bleibe. Und wir das Ganze mittel- bis langfristig betrachten», sagt er bei «Sportbild».

Zumal die «Reds» derzeit Verletzungspech zu beklagen haben, was zu den schwachen Resultaten beiträgt.

Führt Jürgen Klopp den FC Liverpool wieder aus der Krise?

Einfacher wird es für Liverpool aber so oder so nicht. In der Liga wartet am Samstag der Krisengipfel gegen Chelsea. Und in der Champions League wartet Ende Februar Rekordsieger Real Madrid.

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