Am Wochenende wurde beim Spiel des HSV ein homophober Banner gezeigt. Der Verein ist jetzt auf der Suche nach den Schuldigen.
Ein Spruchband mit homosexuellenfeindlichen Text wurde neben jenen Bannern gezeigt, die Fussballlegende Uwe Seeler würdigten.
Ein Spruchband mit homosexuellenfeindlichen Text wurde neben jenen Bannern gezeigt, die Fussballlegende Uwe Seeler würdigten. - Marcus Brandt/dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Am Wochenende kam es beim Spiel des HSV zu einem Skandal.
  • Einige Fans zeigten einen Banner mit einer homophoben Aussage.
  • Der Verein ist nun auf der Suche nach den Drahtziehern,

Der HSV will die Initiatoren des im Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock (0:1) gezeigten homosexuellenfeindlichen Banners ermitteln. Das hat der Zweitligist angekündigt. «Wir sind davon überzeugt, das Volksparkstadion als einen Ort gelebter Vielfalt und Diversität zu erhalten,» sagte Cornelius Göbel. Er ist Chief Culture & Marketing Officer beim HSV.

«Um die notwendige Aufklärung zu garantieren, wird der Klub in den kommenden Tagen alle relevanten Videoaufnahmen sichten. Klar identifizierbare Personen werden zu einem Stadionverbotsgespräch vorgeladen», teilte der Verein mit. Das Spruchband wurde neben jenen Bannern gezeigt, die die Fussballlegende Uwe Seeler würdigten.

HSV: Neue Inititative für LGBTIQ+-Szene geplant

Für den Verein sei in diesem Bereich ein noch stärkeres Engagement vonnöten, heisst es. Deshalb soll beim nächsten Heimspiel am 6. August gegen den 1. FC Heidenheim die Initiative «Welcoming Out» vorgestellt werden.

Die Kampagne will erreichen, dass lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Personen (LGBTIQ+) sich in Hamburg bedenkenlos outen können. Göbel sagte: «Unser Verein steht für Vielfalt, Diversität, Haltung und klare Kante. Gestern, heute und morgen.»

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