HSV-Coach Hecking kann sich Bundestrainer-Job vorstellen
HSV-Coach Dieter Hecking kann sich grundsätzlich vorstellen, einmal den Job des Fussball-Bundestrainers zu übernehmen.

Das Wichtigste in Kürze
- Dieter Hecking trainiert aktuell den deutschen Zweitligisten Hamburger SV.
- Der 55-Jährige kann sich den Job als Bundestrainer in Zukunft durchaus vorstellen.
«Wenn man irgendwann der Meinung wäre, dass ich dafür der geeignete Mann sei, und Jogi Löw nach hoffentlich vier weiteren erfolgreichen Jahren abtritt - warum nicht?», sagte der Coach des Zweitligisten Hamburger SV in einem «Sportbuzzer»-Interview. Reizvoll wäre für ihn dabei, den Fussball «noch aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen», betonte der 55 Jahre alte Ex-Profi.
«Du hast dann nicht mehr die tägliche Arbeit», erklärte Hecking. «Aber die Besten eines Landes zu trainieren, die man auf Turniere oder Qualifikationsspiele vorbereitet, ein bisschen was anderes von der Fussballwelt zu sehen - das halte ich für sehr interessant.»
Seinen aktuellen HSV-Job will er im Fall des angepeilten Aufstiegs auf jeden Fall fortsetzen. «Ja, klar. Ich will nicht gleich wieder etwas Neues machen, wenn wir es geschafft haben. Dafür fühle ich mich in diesem Verein und mit den handelnden Personen um Bernd Hoffmann, Jonas Boldt und Michael Mutzel zu gut aufgehoben», sagte der Coach. In einem anderen Interview hatte er angedeutet, dass er sich vorstellen kann, noch eine Spielzeit in der 2. Liga anzugehen.
Um das Saisonziel Aufstieg mit den Hamburgern zu erreichen, wäre es förderlich, dass sich der Verein - anders als öfter in der jüngeren Vergangenheit - weiterhin als Einheit präsentiere, betonte Hecking. «Wenn beim HSV alle an einem Strang ziehen, dann wird es schwer werden, uns zu stoppen», meinte er vor dem Start in das neue Fussball-Jahr am Donnerstag gegen den 1. FC Nürnberg.












