Die meisten Nationalspieler reisen am Montag ins Kurztrainingslager nach Marbella. Ilkay Gündogan bekommt als englischer Meister einen Tag mehr Zeit. Für das Training hat Bundestrainer Hansi Flick klare Vorstellungen.
Ilkay Gündogan hatte Manchester City mit zwei Toren zum entscheidenden Heimsieg gegen Aston Villa geschossen.
Ilkay Gündogan hatte Manchester City mit zwei Toren zum entscheidenden Heimsieg gegen Aston Villa geschossen. - Darren Staples/CSM via ZUMA Press Wire/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach dem Titelgewinn mit Manchester City in der englischen Premier League wird Ilkay Gündogan erst verspätet ins Trainingslager der Fussball-Nationalmannschaft nach Spanien kommen.

Bundestrainer Hansi Flick hatte bereits bei der Bekanntgabe seines 26-köpfigen Kaders für die anstehenden Nations-League-Spiele gegen Europameister Italien, EM-Finalist England und Ungarn angekündigt, dass der 31-jährige Gündogan als englischer Meister wegen der Feierlichkeiten erst einen Tag später nach Marbella kommen müsse.

«Wenn Man City Meister werden sollte und sie am Montag noch eine Feier machen, wird Ilkay erst am Dienstag kommen», sagte Flick. Der übrige Kader um Kapitän Manuel Neuer reist im Laufe des Montags an.

Gündogan führte Manchester City zum Sieg

Gündogan hatte Manchester City am Sonntag im Fernduell mit dem FC Liverpool als Einwechselspieler mit zwei Toren massgeblich nach einem 0:2-Rückstand noch zum entscheidenden 3:2-Heimsieg gegen Aston Villa geschossen und damit zum Gewinn der englischen Meisterschaft geführt.

Flick geht mit klaren Vorstellungen in das bis Freitag anberaumte Trainingscamp an der Costa del Sol, in das die Nationalspieler auch ihre Partnerinnen und Kinder mitbringen dürfen. Vormittags soll intensiv trainiert werden, nachmittags ist Freizeit angesagt.

Flick hat «Weltspitze im Blick»

Zahlreiche Spieler wie die insgesamt acht Akteure vom FC Bayern haben bereits seit einer Woche frei und sollen vor dem Auftakt in Italien am 4. Juni nicht zu lange pausieren. Darum legte Flick Wert auf ein Trainingscamp. «Nach zwei Wochen frei zu sagen, wir treffen uns vier Tage vor den Nations-League-Spielen und dann sollen die Spieler plötzlich Leistung abrufen, das wäre nicht seriös, das wäre nicht professionell», begründete der Bundestrainer seine Herangehensweise.

Es ist am Saisonende immerhin schon die vorletzte Länderspielphase vor der unmittelbaren Vorbereitung auf die am 21. November in Katar beginnenden Weltmeisterschaft. Flick formuliert das Ziel für die anstehenden vier Partien in der Nationenliga gegen Italien (4. und 14. Juni) sowie England (7. Juni) und Ungarn (11. Juni) deutlich: «Wir haben schon die Weltspitze im Blick und wollen alles dafür tun, dass wir konsequent weiter den Weg gehen.»

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