Der Rechtsstreit zwischen Max Kruse und seinem ehemaligen Club Fenerbahce Istanbul ist nach Angaben des türkischen Fussballvereins beigelegt.
Kann sich nun vollends auf Union Berlin konzentrieren: Max Kruse. Foto: Annette Riedl/dpa-Zentralbild/dpa
Kann sich nun vollends auf Union Berlin konzentrieren: Max Kruse. Foto: Annette Riedl/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Erst kürzlich hatte der Weltverband FIFA in dem Rechtsstreit für Kruse entschieden.

Die juristische Auseinandersetzung sei nach Gesprächen in Frieden abgeschlossen worden, teilte Fenerbahce Istanbul am Dienstag mit. «Wir wünschen Max Kruse Erfolg für seine weitere Karriere und wünschen, dass die Vereinbarung für beide Seiten Gutes bringt», hiess es. Details wurden nicht genannt.

Erst kürzlich hatte der Weltverband FIFA in dem Rechtsstreit für Kruse entschieden. Nach dpa-Informationen ist die Millionenforderung des türkischen Clubs vom Tisch, Kruse kann sogar mit einer Gehaltsnachzahlung rechnen.

Ex-Nationalspieler Kruse hatte Fenerbahce wegen angeblich ausstehender Gehälter gekündigt und wechselte danach ablösefrei zum Bundesligisten 1. FC Union Berlin. Der 1. FC Union hatte im Sommer erklärt, dass Fenerbahce die für die Erteilung der Spielgenehmigung benötigten Dokumente hinterlegt habe. Der Istanbuler Club aber reichte bei der FIFA eine Schadenersatz-Klage gegen Kruse wegen unrechtmässiger Kündigung ein. Summen wurden offiziell nicht genannt.

Mehr zum Thema:

FIFA Klage