FC Chelsea

    FC Chelsea: Milliardär Hansjörg Wyss wird neuer Mitbesitzer

    Der FC Chelsea soll an ein Konsortium um US-Unternehmer Todd Boehly verkauft worden sein. Mit von der Partie: der Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss.

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    Hansjörg Wyss im Jahr 2017. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Hansjörg Wyss soll den Zuschlag für die Übernahme des FC Chelsea erhalten haben.
    • Der Schweizer Milliardär ist Teil eines Konsortiums rund um den Amerikaner Todd Boehly.
    • Über drei Milliarden Dollar soll das schweizerisch-amerikanische Konsortium zahlen müssen.

    Der britische Chemiekonzern Ineos schaltet sich am Freitag im Wettbieten um die Übernahme des FC Chelsea mit einem Mega-Gebot ein. Die Holding-Gesellschaft um den Patron Jim Ratcliffe gab bekannt, 4,25 Milliarden Pfund für den Kauf des Premier-League-Spitzenklubs zu bieten. Das entspricht mehr als 5 Milliarden Franken.

    Dennoch: Gemäss diversen Medienberichten soll die New Yorker Handelsbank den Zuschlag bereits einem schweizerisch-amerikanischen Konsortium gegeben haben. Teil der Gruppe um den Amerikaner Todd Boehly ist der Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss.

    Über drei Milliarden Franken für Übernahme des FC Chelsea

    Das Konsortium muss für den englischen Fussballklub über drei Milliarden Franken zahlen. Dabei soll es sich um die höchste Summe für die Übernahme eines Sportteams in der Geschichte handeln.

    Roman Abramowitsch
    Roman Abramowitsch war jahrelang Besitzer des englischen Fussballklubs FC Chelsea. - Keystone

    Die britische Regierung muss den Deal nun absegnen. Die Vermögenswerte des bisherigen Chelsea-Besitzers, dem russischen Oligarchen Roman Abramowitsch, sind seit Wochen wegen des Ukraine-Kriegs eingefroren.

    Chelsea steht wegen der engen Verbindungen von Abramowitsch zum russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Verkauf.

    Todd Boehly in Sportwelt kein Unbekannter

    Wyss Partner Boehly ist in der Sportwelt bereits bekannt: Der 48-Jährige ist unter anderem Besitzer der Los Angeles Dodgers (Baseball) und der Los Angeles Lakers (Basketball).

    Der Ineos-Konzern seinerseits lenkt unter anderem die Geschicke beim Schweizer Super-League-Klub Lausanne-Sport. Dazu noch beim französischen Erstligisten OGC Nice sowie dem renommierten britischen Radteam Ineos Grenadiers.

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