Der Vermögensverwalter Centricus bemüht sich darum, den FC Basel zu kaufen. Nun könnte das Unternehmen in den Kampf gegen die «Super League» eingreifen.
FC Basel Bernhard Burgener
Bernhard Burgener (li.) möchte seine Anteile beim FC Basel an Centricus verkaufen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der FCB-Interessent Centricus wird nun zum Player im Kampf gegen die «Super League».
  • Mit 6,6 Milliarden Franken füllt das britische Unternehmen die UEFA-«Kriegskasse».
  • Damit soll die Champions League generalüberholt werden.

Den Fans des FC Basel ist der Name Centricus mittlerweile wohl ein Begriff. Der britische Vermögensverwalter gehört der Basel Dream and Vision AG an. An jene möchte FCB-Boss Bernhard Burgener seine Aktien verkaufen.

FC Basel Centricus
Der mögliche künftige Besitzer Centricus ist bei den Fans des FC Basel nur mässig beliebt. - Keystone

Nun wird Centricus aber womöglich zu einem noch viel grösseren Player im europäischen Fussball. Wie «Bloomberg» unter Berufung auf Insider berichtet, macht das englische Unternehmen mit der UEFA gemeinsame Sache.

Champions League statt FC Basel

Im Kampf gegen die am Montag präsentierte «Super League» will der europäische Verband die Champions League generalüberholen. Und dafür braucht es Geld – und das soll Centricus beisteuern.

UEFA Champions League.
Eine Mitarbeiterin der UEFA trägt den Pokal der Champions League. - Keystone

6,6 Milliarden Franken soll das geplante Investment-Paket schwer sein. Ursprünglich waren rund 4,6 Milliarden geplant – bis die «Super League» präsentiert wurde. Nun soll Centricus das Angebot noch einmal erneuert haben.

Auf der Gegenseite im Kampf zwischen UEFA und «Super League» steht ebenfalls geballte Finanzschlagkraft. Die US-Bank JPMorgan stellt für die Piraten-Liga rund 4,5 Milliarden Franken zur Verfügung.

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