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    FC Basel: «FCB Endstation für Slovan» – «Bebbi-Glück aufgebraucht?»

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    Basel,

    Nach dem hektischen Rückspiel gegen Trabzonspor hat der FC Basel in der Conference League mit Slovan Bratislava Losglück. Oder etwa doch nicht?

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    Der FC Basel kennt Slovan Bratislava bereits aus der Gruppenphase der Conference League. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Basel trifft im Achtelfinal der Conference League auf Slovan Bratislava.
    • Das Hinspiel findet am 9. März in Basel statt, das Rückspiel eine Woche später.
    • Wer setzt sich durch? Die Meinungen auf der Nau.ch-Sportredaktion sind unterschiedlich.

    In einem spektakulären Rückspiel wendet der FC Basel gegen Trabzonspor das europäische Aus ab. Dank eines 2:0 im Joggeli, in dem Rotblau für einmal ein Auswärtsspiel erlebt, steht man im Achtelfinal. Und dort sorgt die Losfee für ein Wiedersehen mit Conference-League-Gruppengegner Slovan Bratislava.

    Setzt sich der FC Basel gegen Slovan Bratislava durch?

    Auf dem Papier ist der slowakische Meister eine machbare Aufgabe. Es hätten auch grössere Kaliber gewartet. Formsache für den FC Basel – oder wird es doch ein heisser Tanz? Die Meinungen auf der Nau-Sportredaktion gehen auseinander.

    Matthias Neuhaus, Sportredaktor

    «Rein sportlich gesehen ist Slovan Bratislava ein Traum-Los. Punkto Kader und individueller Klasse sind die Basler deutlich besser. Zur Erinnerung: Der FCB hätte im Achtelfinal auch auf Villarreal oder West Ham treffen können.

    Dass Slovan ein unangenehmer Gegner sein kann, haben die beiden Spiele (3:3 und 0:2) im Oktober 2022 gezeigt. Dennoch wird der Achtelfinal für die Slowaken Endstation bedeuten.

    Der FCB hat beim 2:0 gegen Trabzonspor mächtig an Selbstvertrauen getankt. Die Türken waren bezüglich Qualität eine bedeutend höhere Hürde als Bratislava. Und diese haben die Bebbi in extremis gemeistert. Die Tür für den Viertelfinal ist für die Vogel-Elf weit offen.»

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    Matthias Neuhaus, Sport-Redaktor bei Nau.ch. - Nau.ch

    Christoph Böhlen, Sportchef

    «Dass Basel in der Conference League überhaupt in die mühsame Zwischenrunde muss, hat viel mit dem nächsten Gegner zu tun. In der Gruppe mit Zalgiris, Pyunik Erewan und eben Slovan Bratislava verpasst es der FCB, sich Platz eins zu sichern. Zwar holt Rotblau auswärts trotz 1:3-Rückstands noch einen Punkt, zu Hause verliert man aber mit 0:2.

    Klar: Der Sieg über Trabzonspor kann den Bebbi jetzt Auftrieb geben. Die Türken sind ein besseres Team als es die Slowaken sind. Trotzdem benötigt Rotblau gegen Trabzon in beiden Partien eine Menge Spielglück – so stark waren die Leistungen nämlich nicht. Hat das Team vom Rheinknie sein Europa-Glück vielleicht schon aufgebraucht?

    Und aufgepasst: Slovan ist der gejagte Meister und Leader der slowakischen «Fortuna Liga». Das Team des routinierten Trainers Vladimir Weiss muss zwangsläufig auf konstant hohem Niveau agieren. Und Konstanz ist etwas, das dem FC Basel seit Monaten fehlt!»

    Christoph Böhlen
    Christoph Böhlen ist Sportchef bei Nau.ch. - Nau.ch

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