Theater-Inhaber Corny Littmann führte den FC St. Pauli von 2002 bis 2007. Für den Stadtrivalen HSV findet er kaum lobende Worte.
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Corny Littmann war früher der Chef des FC St. Pauli, dem Stadtrivalen des HSV. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der ehemalige St.-Pauli-Chef Corny Littmann zieht über den HSV her.
  • Die Vergangenheit des Hamburger Sportvereins sei «desaströs».
  • Littmann kritisiert neben vier gleichzeitig bezahlten Trainern auch Ex-Stürmer Lasogga.

Der frühere Präsident Corny Littmann des Fussball-Zweitligisten FC St. Pauli hat den Stadtrivalen Hamburger SV attackiert. «Wer gleichzeitig vier Trainer bezahlen muss, der kann nicht alle Tassen im Schrank haben,» so Littmann gegenüber «Sport Bild». Die jüngste Vergangenheit des HSV sei «desaströs genug», da könne man nur mit dem Kopf schütteln.

Der HSV hatte 2018 in Markus Gisdol (25.9.16 bis 21.01.18), Bernd Hollerbach (22.1.18 bis 12.3.18) Christian Titz (12.3.18 bis 23.10.18) und Hannes Wolf (23.10.18 bis 19.5.19) vier verschiedene Trainer unter Vertrag, die auch nach der Trennung bezahlt werden mussten. Seit Mai 2019 ist Dieter Hecking Chefcoach der Hamburger.

Lasogga dem HSV nur aus einem Grund treu

Den ehemaligen HSV-Stürmer Pierre-Michel Lasogga nahm Littmann besonders aufs Korn. Dessen Bekenntnis, er bleibe beim Hamburger SV, weil er vertragstreu sei, nannte Littmann eine «fast schon kabarettistische Aussage» und folgerte: «Für dreieinhalb Millionen Euro bin auch ich überall vertragstreu.»

Der 67 Jahre alte Hamburger Theater-Inhaber Littmann führte den FC St. Pauli von Dezember 2002 bis März 2007.

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