Ex-Bayern-Star: «Ich wollte Uli Hoeness verprügeln»
Uli Hoeness wurde kürzlich mit einem Legenden-Award geehrt. Ex-Bayern-Profi Thomas Helmer plaudert dabei eine brisante Anekdote aus der gemeinsamen Zeit aus.

Das Wichtigste in Kürze
- Thomas Helmer erzählt von einem Beinahe-Handgemenge mit Uli Hoeness.
- Auslöser war ein Streit während der Halbzeitpause eines Champions-League-Spiels.
- Trotz des Vorfalls beschreibt Helmer Hoeness als engen Vertrauten.
Uli Hoeness wurde am Montagabend bei den Sport-Bild-Awards mit dem Legenden-Award für sein Lebenswerk geehrt.
Auf dem Roten Teppich traf auch Ex-Bayern-Verteidiger Thomas Helmer ein. Helmer, der von 1992 bis 1999 für die Münchner spielte, verrät dabei gegenüber «Bild» eine brisante Geschichte.
Streit in der Halbzeitpause
«Wir haben uns auch einmal fast geschlagen. Ich wollte Uli Hoeness verprügeln», erzählt Helmer. Der Vorfall ereignete sich während eines Champions-League-Spiels gegen Kiew im alten Olympiastadion. Bayern führte zur Pause 1:0, Kiew hatte aber mehrfach gute Chancen ausgelassen.

Hoeness sei daraufhin ausgeflippt und habe die Mannschaft in der Kabine scharf kritisiert. Als Helmer an ihm vorbeiging, habe Hoeness noch hinterhergerufen, er laufe herum wie sein Grossvater.
Becher fliegt gegen die Wand
Das wollte sich Helmer nicht gefallen lassen. Er habe einen Becher mit Elektrolyten genommen und ihn Hoeness an den Kopf werfen wollen.
Getroffen habe er ihn aber nicht. Stattdessen schleuderte der Becher gegen die Wand. Hoeness flüchtete sich daraufhin zu den Physiotherapeuten.
Am nächsten Tag war alles vergessen
Bereits am nächsten Tag hätten die beiden ein offenes Gespräch geführt. «Uli war nie nachtragend», so Helmer.

Er schwärmt zudem von Hoeness: Er zähle zu den wenigen Menschen, an die er sich bei Problemen wenden würde. Dies, egal ob privater, finanzieller oder gesundheitlicher Natur.
















