Regierung

Deutsche Regierung bringt Steuerreform auf den Weg

Keystone-SDA
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Deutschland,

Das Kabinett der deutschen Regierung hat eine Einkommensteuerreform auf den Weg gebracht. Der Entwurf von Finanzminister Lars Klingbeil sieht Entlastungen vor, die ab 2028 jährlich zehn Milliarden Euro (rund 9,4 Milliarden Franken) ausmachen sollen.

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Der deutsche Finanzminister Lars Klingbeil. - keystone

Profitieren sollen vor allem Menschen mit kleinen oder mittleren Einkommen sowie Familien mit Kindern. Angesichts höherer Preise etwa für Lebensmittel und Energie sei es wichtig, die grosse Mehrheit in Deutschland zu entlasten, erklärte der Sozialdemokrat Klingbeil, der auch Stellvertreter des christdemokratischen Kanzlers Friedrich Merz ist.

An der Kabinettssitzung konnte Klingbeil nicht teilnehmen. Grund war eine verzögerte Rückreise aus den USA wegen eines Flugzeugschadens.

Die Reform sieht unter anderem einen höheren Grundfreibetrag vor, ab dem überhaupt Einkommensteuer gezahlt werden muss. Der Spitzensteuersatz von 42 Prozent soll etwas später greifen, nämlich für zu versteuerndes Einkommen ab 70.600 Euro. Erhöht werden sollen das Kindergeld und die Pauschale, mit der man berufsbedingte Ausgaben geltend macht. Zur Gegenfinanzierung soll unter anderem die «Reichensteuer» für hohe Einkommen etwas früher greifen.

Klingbeil sagte mit Blick auf Kritik am Umfang der Entlastungen: «Familien mit Kindern können mit unserer Reform ab 2028 mehr als 600 Euro im Jahr mehr in der Tasche haben als heute. Das sollte niemand kleinreden.»

Der Entwurf geht nun zu weiteren Beratungen in Deutschlands Parlament, den Bundestag, und in den Bundesrat, die Kammer der Bundesländer. In Kraft treten soll die Reform nach dem Zeitplan der Koalition von Christ- und Sozialdemokraten zum 1. Januar 2027.

Kommentare

User #6021 (nicht angemeldet)

Der deutsche Finanzminister Lars Klingbeil ist schwieriger Phase und sehr kompliziert und bald wird er nicht mehr lange im Amt und Kollaps.

User #4633 (nicht angemeldet)

Der ist für mich der Inbegriff der Inkompetenz der D Regierung. Der hat dort nichts verloren. In der Privatindustrie wäre der einfach nirgends.

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