Ungeachtet der grossen Kritik an Joshua Kimmich wegen dessen Impf-Skepsis traut Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg dem Münchner das Kapitänsamt in der Fussball-Nationalmannschaft zu.
Der Münchner wärmt sich zu Beginn eines Trainings der Nationalmannschaft auf. Foto: Tom Weller/dpa
Der Münchner wärmt sich zu Beginn eines Trainings der Nationalmannschaft auf. Foto: Tom Weller/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Kimmich hatte es zunächst abgelehnt, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

«Jeder Mensch begeht Fehler. Aber die müssen auch verziehen werden. Ich bin mir sicher: Joshua Kimmich kann nach wie vor Kapitän der deutschen Nationalmannschaft werden. Er muss einfach nur die Leistung bringen und die Führungsqualitäten zeigen, die wir von ihm kennen. Dann qualifiziert er sich automatisch für dieses Amt», sagte Effenberg dem «Mannheimer Morgen».

Kimmich hatte es zunächst abgelehnt, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Weil er ungeimpft war, musste er zunächst zweimal als Kontaktperson in Quarantäne. Dann infizierte er sich selbst. Nach langem Zögern hatte er angekündigt, sich doch gegen das Virus impfen lassen zu wollen. «Joshua Kimmich hat sich mit seiner anfänglichen Skepsis gegenüber einer Corona-Impfung erst einmal keinen Gefallen getan. Ich kann auch nichts damit anfangen, dass anschliessend gesagt wurde, die ganze Impfdebatte in Deutschland werde auf seinem Rücken ausgetragen. Das hatte er doch selbst zu verantworten», sagte Effenberg.

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