Doping-Sperre beendet: FC Chelsea will Mudryk «wieder integrieren»
Nach fast zwei Jahren ist Transfer-Flop Mykhaylo Mudryk beim FC Chelsea wieder spielberechtigt. Die Doping-Sperre gegen den Ukrainer wurde aufgehoben.

Das Wichtigste in Kürze
- Mykhaylo Mudryk ist nach der Aufhebung seiner Doping-Sperre wieder spielberechtigt.
- Nach fast zwei Jahren Zwangspause steht der Ukrainer vor einer ungewissen Zukunft.
- Was macht der FC Chelsea mit dem einst für 70 Millionen geholten Transfer-Flop?
Fast zwei Jahre ist es her, dass Mykhaylo Mudryk von der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA gesperrt wurde: Dem heute 25-jährigen Ukrainer war im Herbst 2024 die Einnahme des «Doping-Wundermittels» Meldonium nachgewiesen worden.
Der im Januar 2023 für damals 70 Millionen Euro von Shakhtar Donetsk zum FC Chelsea gewechselte Ukrainer musste seither pausieren. Jetzt gibt es gute Nachrichten für Mudryk: Ab sofort ist er wieder spielberechtigt.
Hintergrund ist eine Einigung zwischen dem englischen Fussballverband FA und der WADA. Demnach wurden «Änderungen am Technischen Dokument der WADA» vorgenommen. Diese würden zwar nicht rückwirkend gelten.

Allerdings wäre Mudryk unter den neuen Vorgaben der WADA vor zwei Jahren nicht gesperrt worden. «Wäre die Probe heute entnommen worden, wäre die Meldonium-Konzentration nicht gemeldet worden. Es wäre zu keinem Verstoss gekommen», so die FA.
FC Chelsea will Mudryk «wieder integrieren»
Beim FC Chelsea zeigt man sich erleichtert, dass der 70-Millionen-Transfer wieder in das Kader integriert werden kann. «Unser Fokus liegt nun darauf, ihm dabei zu helfen, seine Karriere fortzusetzen», schreiben die Blues.
Ob Mudryk seine Karriere tatsächlich in der Premier League fortsetzt, ist aber fraglich. Schon vor seiner Sperre stand hinter der Zukunft des Ukrainers in London ein Fragezeichen. In 73 Einsätzen für die Blues kam Mudryk nur auf zehn Treffer.

Schon vor der Sperre stand deshalb eine Leihe oder sogar ein Verkauf im Raum. Während seiner Sperre wollte sich Mudryk zudem sogar sportlich umorientieren: Er zog einen Wechsel zur Leichtathletik in Betracht und wollte die Ukraine bei Olympia 2028 als Sprinter vertreten.
















