Chahed kritisiert Ausflug von VfL-Torhüterin Schult

DPA
DPA

Deutschland,

Der Ausflug von Torhüterin Almuth Schult im DFB-Pokalfinale zum gegnerischen Strafraum ist nicht bei allen gut angekommen.

Potsdams Trainer Sofian Chahed.
Potsdams Trainer Sofian Chahed. - Fabian Strauch/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Schult, die zur kommenden Saison in die USA wechselt, hatte sich in der Schlussphase der da schon längst entschiedenen Partie vor einer eigenen Ecke auf den Weg in den Potsdamer Strafraum gemacht.

«Respekt vor ihrer Karriere, was sie alles gerissen hat», sagte Sofian Chahed, Trainer von Turbine Potsdam, nach dem 0:4 im Endspiel gegen den VfL Wolfsburg um Schult. «Aber ich würde mir wünschen, dass sie den Ausflug nicht macht, das zeugt von Respekt. Es gehört im Fussball dazu, dass sie dann auch im Tor bleibt.»

Schult, die zur kommenden Saison in die USA wechselt, hatte sich in der Schlussphase der da schon längst entschiedenen Partie vor einer eigenen Ecke auf den Weg in den Potsdamer Strafraum gemacht. Üblicherweise sind solche Bilder nur dann zu sehen, wenn das Spiel äusserst knapp ist - und die Torhüterin eine der letzten Chancen auf ein Tor ergreifen will.

«Unser Trainer sagt, manchmal muss man was Verrücktes machen, daraus entsteht dann was Neues», sagte Schult bei Sky zu ihrem Ausflug, bei dem sie aber nicht entscheidend eingreifen konnte. «Es hat aber leider nicht gepasst.» In der ARD berichtete sie, im Training sei ihr zuletzt ein Seitfallzieher-Tor gelungen. «Wir haben es versucht, aber das Timing hat nicht so gepasst», sagte die 31-Jährige.

Kommentare

Weiterlesen

uni
226 Interaktionen
Nach Gebühr-Erhöhung
WM
138 Interaktionen
ESTA-Probleme

MEHR IN SPORT

WM
1'499 Interaktionen
Nach WM
Olympia 2026
1 Interaktionen
Olympia-Konzept
Büehli
1 Interaktionen
Neu in «Hall of Fame»
Nino
1'499 Interaktionen
«Unerreichbar höch»

MEHR AUS DEUTSCHLAND

Lufthansa
Nach Kritik
Eintritt Dom
8 Interaktionen
Köln
7 Interaktionen
Regensburg/Strasskirchen