Carro: Fairere Geldverteilung bei Champions-League-Reform

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Deutschland,

Bayer Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro hat vor gravierenden Folgen einer Reform der Fussball-Champions-League ab 2024 gewarnt.

Skeptisch: Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro. Foto: Marius Becker/dpa
Skeptisch: Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro. Foto: Marius Becker/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Carro sitzt in der Clubwettbewerb-Kommission der Europäischen Fussball-Union UEFA, die am 19.

Auf die Frage, ob die durch eine Aufstockung auf 36 Clubs avisierte Erhöhung der Einnahmen die Kluft zur Europa League vergrössere, sagte Carro der «Sport Bild»: «Das Risiko ist absolut gegeben. Deshalb sage ich: Das Thema Geldverteilung ist ein ganz wichtiges. Wenn am Ende die Champions League noch mehr und die Europa League noch weniger bekäme, wird die Schere noch grösser.»

Carro sitzt in der Clubwettbewerb-Kommission der Europäischen Fussball-Union UEFA, die am 19. April über die Reform entscheiden will. «Leistung muss belohnt werden, ganz klar. Aber wir müssen auch unbedingt dafür Sorge tragen, dass ein gewisses Mass an Chancengleichheit bestehen bleibt. Dafür kämpfe ich. Meine These: Wenn die europäische Geldverteilung künftig so fair gestaltet werden würde wie die in der Bundesliga, wäre die Kluft nicht so gross», unterstrich Carro.

Was den Modus betreffe, müssten sowohl für die Champions League als auch für die Europa League noch Details geklärt werden, etwa die Anzahl der Vorrundenspiele. Auch sei nicht geklärt, wie die vier zusätzlich geplanten Startplätze für die Königsklasse verteilt würden.

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