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SC Bern: Umfassender Frühjahrsputz: Auch Gastro-Chef geht von Board

Nicola Berger
Nicola Berger

Bern,

Der SCB durchlebt gerade umfassende Veränderungen: Der Klub trennt sich per sofort von Captain Untersander. Auch Sven Rindlisbacher verlässt das Unternehmen.

SC Bern
Beim SC Bern kommt es nach der enttäuschenden Saison zu einem Umbruch. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Beim SC Bern kommt zum grossen Frühjahresputz.
  • Drei verdiente Spieler müssen gehen, unter anderem Captain Ramon Untersander.
  • Auch der langjährige Gastro-Chef Sven Rindlisbacher verlässt den Klub.

Es ist ein stürmischer April rund um die Postfinance-Arena. Am späten Dienstagabend sickerte durch, dass der Klub sich per sofort vom Captain Ramon Untersander, dem Stürmer Joël Vermin und dem schwedischen Verteidiger Hardy Häman Aktell trennt.

Alle verfügen über weiterlaufende Verträge, die Trennungen werden den SCB eine substanzielle Summe kosten. Vermin (34, Vertrag bis 2027) und Untersander (35, bis 2028) gehören zu den Grossverdienern im Klub.

Ramon Untersander
Ramon Untersander muss den SC Bern verlassen. - keystone

Erstaunlicherweise hat sich der SCB bis Donnerstagmittag nicht zu diesen einschneidenden Veränderungen geäussert, der Sportdirektor Martin Plüss war nicht zu erreichen.

Die Massnahmen stehen in direktem Zusammenhang mit dem neuerlich enttäuschenden sportlichen Abschneiden: Der SCB war im Play-In an den Rapperswil-Jona Lakers gescheitert und hatte sich danach öffentlich bei seinem Anhang entschuldigt.

Seit 2019 hat der SCB keine Playoff-Serie mehr gewonnen.

Auch Gastro-Chef geht

Möglicherweise steckt hinter der kommunikativen Zurückhaltung mehr als angenommen.

Denn auch der langjährige Chef der Sportgastro AG verlässt das Unternehmen: Sven Rindlisbacher, jener Mann, der in den vergangenen 25 Jahren hauptverantwortlich für die Gastronomie-Strategie des Klubs in der Neuzeit zeichnete.

SCB
Sven Rindlisbacher war viele Jahre beim SCB tätig. - scb.ch

Mit Rindlisbacher, dem Sohn des ehemaligen Swiss Ice Hockey-Präsidenten Michael Rindlisbacher, wird auch der erst 2025 als «Leiter operatives Geschäft» eingestellte Justin Krueger nicht mehr für den SCB tätig sein.

Abzuwarten bleibt, ob diese Abgänge Teil einer umfassenden strategischen Neuausrichtung sind.

Kommentare

User #4498 (nicht angemeldet)

Bei Bern braucht es vorne Kanadier und hinten Finnen. Bern lebt vom Spektakel - siehe Czarnik. EIN Spieler hat den Unterschied gemacht. Der beste Skorer hat es nicht mal in die TOP50 geschafft! DAS und nur das ist das Problem. Lindholm ist zwar defensiv ok, aber offensiv die totale Fehlzündung. Die sogenannten Stars sind alt, arrogant, verweichlicht, ständig verletzt und leistungsscheu. Und es muss doch möglich sein, zwei erstklassige SCHWEIZER Torhüter hinzustellen. Wüthrich hätte weiss Gott besseres geliefert als Reideborn, der vor allem teuer und völlig unkonstant ist.

User #1844 (nicht angemeldet)

Ich weiss nicht was hier abgeht. Aber eines ist sicher, Rappi hat gut gespielt. Warum kann man dies nicht akzeptieren dass der Gegner besser war und nicht der SCB schlecht. Rappi hat eine Top Saison gespielt. Von dem wird nirgends etwas geschrieben, sondern nur das der SCB schlecht war. Sorry, aber die Berichterstattungen sind so etwas von peinlich .,.,

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