Nati-Star Simon Knak erlebt zweiten Final-K.o. in einem Monat
Simon Knak erlebt einen Monat mit zwei ganz bitteren Pleiten in der Verlängerung. Einen Monat nach dem Overtime-K.o. mit Davos folgt nun das 0:1 im WM-Final.

Das Wichtigste in Kürze
- Knak verliert innert eines Monats zwei OT-Finals – zuerst mit Davos, nun mit der Nati.
- «Aus Niederlagen wächst man» – Knak nimmt die Pleite als Antrieb für die nächste Saison.
- Der Stürmer wird in der nächsten Saison für den ZSC auf Tor-Jagd gehen.
Es ist ein ganz bitterer Monat für Simon Knak. Der Stürmer verlor am 30. April mit dem HCD Spiel 7 des Playoff-Finals in der Verlängerung.
Am 30. Mai nun in der Overtime-Knockout (0:1) im WM-Final gegen Finnland.
«Aus Niederlagen wächst man, aus Niederlagen lernt man, sagt Knak gegenüber Nau.ch. «Ich werde hart an mir arbeiten. Schlussendlich kann nämlich ich derjenige sein, der das entscheidende Tor schiessen kann, das man braucht.»
Fribourgs Attilio Biasca feiert nach Gold nun Siler
Auf der anderen Seite stand damals Fribourgs Attilio Biasca. Nach dem Meistertitel holt der 23-Jährige nun als Teamkollege von Knak seine erste Silbermedaille mit der Nati. «Wir hatten ein klares Ziel, am Ende macht ein Schuss die Differenz. Das ist einfach taff.»
Biasca hat aber wenige Minuten nach dem Final-Drama schon wieder positive Gedanken. «Ich glaube, im Sport musst du ein gewisses Mal verlieren, damit du gewinnen kannst. Das macht dich umso hungriger. Ich nehme das Gefühl mit in den Sommer, dann greifen wir wieder an.»
Heisst: «Ich bin mir so sicher, dass wir diesen Kübel noch heimbringen werden.»
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