Nati-Coach Cadieux: «Wir werden WM-Gold in die Schweiz holen»
Keine 24 Stunden nach der bitteren Final-Niederlage bei der Heim-WM dürfen sich die Nati-Stars von zahlreichen Hockey-Fans gebührend feiern lassen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die Hockey-Nati gewinnt bei der Heim-WM Silber.
- Trotz der Enttäuschung ob der Niederlage werden die Spieler gefeiert.
Gross war die Hoffnung, dass es endlich klappen könnte mit dem Weltmeistertitel. Doch auch im fünften Final muss sich die Hockey-Nati geschlagen geben. Wie bereits im Vorjahr kassiert sie in der Overtime das entscheidene Gegentor.
Die Enttäuschung ist riesig, die Spieler am Boden zerstört.

Doch am Tag nach der bitteren Niederlage sind die Tränen bereits trocken. Und so lässt sich das Team um Headcoach Jan Cadieux verdientermassen feiern.
Vor dem Volkshaus Zürich versammeln sich am Montagabend Hunderte Fans.
«Eine unglaubliche Leere»
Nach einem Highlight-Video des grandiosen Turniers kommen die Spieler auf die Bühne. Minutenlang klatschen und singen die Nati-Fans lautstark.
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Nino Niederreiter sagt im Gespräch mit SRF-Moderatorin Annette Fetscherin: «Es ist eine unglaubliche Leere da. Es hätte so gepasst in der Schweiz den Titel zu holen. Ich hoffe, dass wir eines Tages Weltmeister werden.»
«Wir holen WM-Gold in die Schweiz»
Goalie Leonardo Genoni meint: «Auch wenn die Niederlage tut, am Tag danach sagen wir alle: So etwas haben wir noch nie erlebt.» Trotzdem spricht der 38-Jährige von einer «extrem schönen Zeit» und bedankt sich ausdrücklich bei den Fans.

«Ich bin sehr stolz auf die Jungs», findet Headcoach Jan Cadieux. Was die Mannschaft in den letzten drei Wochen geleistet habe, sei unglaublich.
«Es ist sehr einfach, dieses Team zu coachen», findet der Nachfolger von Patrick Fischer. «Es gibt viele tolle Spieler und sie haben einen riesen Willen.»

Zum Schluss zeigt sich Cadieux noch kämpferisch: «Wir wollen WM-Gold in die Schweiz holen – und das werden wir machen.»
Zum Schluss der Feierlichkeiten kommt noch Geburi-Kind Roman Josi zu Wort. Der Captain und MVP der Heim-WM sagt: «Die Stimmung war unglaublich. Das werden wir nie mehr vergessen. Wir können den Fans gar nicht genug danken.»

Das es nicht geklappt habe, sei schwierig zu erklären, so der Berner Verteidiger. «Es tat gestern sehr weh und tut auch heute noch sehr weh. Es braucht Zeit, das zu verarbeiten. Aber wir wissen, dass es ein unvergessliches Erlebnis war.»








