Nati-Cadieux kritisiert WM-Regeln: «Nicht gut fürs Hockey»
Die Eisgenossen müssen sich an der Eishockey-WM mit Silber begnügen. Nach der Overtime-Niederlage kritisiert Nati-Trainer Jan Cadieux den Modus.

Das Wichtigste in Kürze
- Finnland gewinnt den WM-Final gegen die Schweiz mit 1:0 nach Verlängerung.
- In der Overtime wird 3 gegen 3 gespielt – das stört Nati-Coach Jan Cadieux.
- Diese Regel würde er auch kritisieren, wenn man gewonnen hätte, so Cadieux.
Am Ende kann der Nati nicht mal Spezialgast Marco Odermatt helfen: Obwohl der Ski-Star dem Team vor dem Final der Eishockey-WM einheizt, geht der dritte Final in Serie verloren.
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Nach 0:1 gegen die Finnen sagt Trainer Jan Cadieux zu Nau.ch: «Eine sehr grosse Enttäuschung. Vor allem für die Spieler, nachdem was sie in den letzten beiden Wochen alles geleistet haben.»
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Cadieux leidet nicht nur mit seinen Spielern – sondern auch mit den Fans: «Wir konnten den Fans nicht das schenken, was wir wollten. Sie hätten den Titel verdient gehabt, die Unterstützung war unglaublich.»
Besonders ärgerlich aus Sicht des Nati-Trainers: Dass die Niederlage in der Overtime passiert, die im Format «3 gegen 3» ausgetragen wird. Cadieux gefällt das nicht.

«Am Ende sind das die Regeln. Aber aus meiner Sicht ist das nicht gut fürs Hockey! Und das würde ich auch sagen, wenn wir heute gewonnen hätten. Es ist nicht gut, wenn ein solches Turnier so enden muss!»
Nach der dritten Final-Niederlage in Serie gilt der Blick auch der Zukunft. Kann Cadieux auch künftig auf die Teamleader Roman Josi (35), Nino Niederreiter (33) und Leonardo Genoni (38) zählen?

«Es ist noch zu früh, um darüber zu sprechen. Das war ehrlich gesagt auch noch kein Thema – wir waren alle komplett auf den Moment fokussiert», so Cadieux.
Heute ab 18 Uhr darf sich die Nati nach WM-Silber von den Fans trösten und feiern lassen. Der Empfang steigt im Volkshaus Zürich.







