Wellbrock hat beim Schwimmen «viel Musik im Kopf»

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Deutschland,

Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock motiviert sich beim Freiwasserschwimmen mit Musik.

Motiviert sich durch Musik: Florian Wellbrock. Foto: Bernd Thissen/dpa
Motiviert sich durch Musik: Florian Wellbrock. Foto: Bernd Thissen/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Vorlauf-Aus bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro sieht er für seinen Starts im kommenden Jahr in Tokio als wichtige Erfahrung an.

«Die ersten anderthalb Stunden habe ich viel Musik im Kopf. Irgendein Ohrwurm, der immer wiederholt wird», sagte der 22-Jährige vom SC Magdeburg im Interview der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». «Meistens bewusst angesteuert, je nachdem, was in den Charts gerade ganz oben ist. Da höre ich vor dem Wettkampf viel, dadurch entsteht der provozierte Ohrwurm, der da sein muss.» Die letzte halbe Stunde eines Freiwasserrennens über 10 Kilometer sei «dann ähnlich wie im Becken. Der Kopf schaltet ab und funktioniert einfach».

Das Vorlauf-Aus bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro sieht er für seinen Starts im kommenden Jahr in Tokio als wichtige Erfahrung an. «Heute bin ich froh, dass ich diese Negativerfahrung mitnehmen konnte. Ich bin jetzt mit allen Wassern gewaschen. Ich weiss, was kommt, ich habe alles schon mitgemacht.»

Verbesserungsbedarf sieht er für die Beckenwettbewerbe vornehmlich bei Details: «Bei mir arbeiten wir viel an den Wenden. Damit ich da noch mal Zeit gutmachen kann, den Konkurrenten gegenüber nicht allzu viel verliere.»

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