Die Appelle haben offenbar Wirkung gezeigt: Vor dem EM-Finale England gegen Italien in London gab es vereinzelte Buhrufe gegen die italienische Nationalhymne, aber deutlich leisere als zuletzt im Halbfinale gegen Dänemark.
Die Spieler von Italien und England stellen sich für die Hymnen vor dem Endspiel auf. Foto: Andy Rain/POOL EPA/AP/dpa
Die Spieler von Italien und England stellen sich für die Hymnen vor dem Endspiel auf. Foto: Andy Rain/POOL EPA/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Während der Spiele gegen Deutschland und Dänemark waren Pfiffe und Buhrufe während der Hymnen der englischen Gegner zu hören gewesen.

Nach den Pfiffen und Buhrufen gegen Dänemark hatte unter anderem Englands Fussball-Idol Gary Lineker appelliert: «Wenn ihr das Glück hattet, ein Ticket für das Finale zu bekommen, bitte, bitte buht nicht bei der italienischen Hymne», twitterte England Fussball-Idol Gary Lineker, der beim WM-Triumph 1966 immerhin schon auf der Welt war. Das sei «verdammt unhöflich» und «respektlos».

Während der Spiele gegen Deutschland und Dänemark waren Pfiffe und Buhrufe während der Hymnen der englischen Gegner zu hören gewesen. Für diesen und andere Vorfälle während des Halbfinals gegen Dänemark hatte die Europäische Fussball-Union UEFA am Samstag eine Geldbusse in Höhe von 30.000 Euro gegen den englischen Verband FA verhängt.