In der ESL Pro League holten sich überraschend die Spanier von Movistar Riders den Gruppensieg - und blieben sogar ungeschlagen. Mit BIG ist dagegen auch die letzte deutsche Organisation draussen.
Das spanische CS:GO-Team Movistar Riders steht überraschend in den Playoffs der ESL Pro League.
Das spanische CS:GO-Team Movistar Riders steht überraschend in den Playoffs der ESL Pro League. - Adela Sznajder/ESL Gaming

Damit hat wohl keiner gerechnet: Mit Movistar Riders hat ein eigentlicher Aussenseiter die Gruppe C der "Counter-Strike: Global Offensive"-Liga ESL Pro League gewonnen. Dabei gab das spanische Team kein einziges Spiel ab.

"Der Schlüssel war, dass wir zuvor eine internationale Aufstellung hatten. Die Spieler haben ausserhalb ihrer Komfortzone gespielt", sagte Movistar-Coach Galder "bladE" Barcena im Interview nach dem Sieg gegen BIG. "Seitdem wir danach wieder zurück zu einer spanischen Aufstellung gewechselt sind, nutzen sie diese Erfahrung."Movistar überzeugt trotz Major-Aus

Für die Pro League hatte sich Movistar Riders über die unterklassige EPL Conference qualifiziert, und wurde schliesslich zum ersten Team, dem in dieser Saison aus einer Regionalliga der Einzug in die nächsten Runde gelang. Dabei war die Mannschaft nicht in guter Form ins Turnier gekommen: In der offenen Qualifikation für das nächste Major in Antwerpen waren die Spanier bereits früh gescheitert.

Gut lief es auch für Players, das zuvor für die russische Organisation Gambit Esports angetreten war. Aufgrund des Kriegs in der Ukraine durfte das Team nur unter neutralen Namen antreten. Auf die Leistung hatten die Umstände aber nur wenig Einfluss, und die Spieler setzten sich mit nur einer Niederlage auf Platz Zwei.BIG weiterhin nicht in Form

Nachdem Mouz, G2 und Sprout in dessen Gruppen bereits ausgeschieden waren, trat mit BIG nun auch die letzte deutsche Organisation an. Mit dem aus der eigenen Academy beförderten Karim "Krimbo" Moussa verpasste das Team die Playoffs jedoch knapp. Gegen Players und Movistar Riders vergab BIG dabei mehrfach deutliche Vorsprünge und musste auch in Verlängerungen den Kürzeren ziehen.

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