Mujinga Kambundji: «Kann viel Positives mitnehmen»
Mujinga Kambundji (34) ist zurück! Die Titelverteidigerin scheitert im EM-Halbfinal zwar über 200 Meter – nimmt aber trotzdem Positives aus dem Wettkampf mit.

Das Wichtigste in Kürze
- Mujinga Kambundji ist kurz nach der Geburt ihres Sohnes an der EM gestartet.
- Trotz des Halbfinal-Outs nimmt die Bernerin Positives mit.
- Die 34-Jährige will nächstes Jahr wieder angreifen.
Nur gerade acht Monate nach der Geburt ihres Sohnes steht Mujinga Kambundji bei der Leichtathletik-EM am Start. Die Titelverteidigerin über 200 Meter darf dank einer Wildcard in ihrem Halbfinal antreten. Und das nur gerade zwei Wochen nach ihrem Comeback.

Das Rennen zeigt: Die Bernerin hat noch nicht ganz zur alten Stärke gefunden. Mujinga Kambundji scheitert als Siebte mit einer Zeit von 23,81 Sekunden. Vor allem auf der Zielgeraden muss die Titelverteidigerin abreissen lassen.
Mujinga Kambundji: «Das ist ein bisschen schade»
«Die 200 Meter kamen sich sehr lange vor, es war sehr streng», sagt Kambundji mit einem Lächeln bei SRF. «Ich habe ausgangs Kurve gemerkt, dass ich das Tempo nicht halten kann.» Es habe sich zuletzt im Training besser angefühlt, als jetzt im Wettkampf. «Das ist ein bisschen schade», so die Bernerin.

«Es ist jetzt der schwierigste Teil, weil es ein anderes Antreten ist. Ich wusste von Anfang an, dass es schwierig wird. Und ich froh sein muss, wenn ich kompetitiv auf der Bahn stehen kann. Aber jetzt war es speziell, in dieser Umgebung zu sein, sich gut zu fühlen – aber nicht die Leistung zu erbringen», so Kambundji.
Trotzdem sagt die Bernerin über ihr Comeback: «Ich kann aus diesem Jahr und diesem Rennen viel Positives mitnehmen. Ich werde nächstes Jahr wiederkommen»












