Hölle des Nordens: Deutsche Aussenseiter bei Paris-Roubaix

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    Frankreich,

    Die Saison der Kopfsteinpflaster-Klassiker endet mit Paris-Roubaix. Bisher gewannen erst zwei deutsche Fahrer das wohl härteste aller Eintagesrennen.

    Der Niederländer Mathieu van der Poel (r) gewann die Flandern-Rundfahrt.
    Der Niederländer Mathieu van der Poel (r) gewann die Flandern-Rundfahrt. - Eric Lalmand/BELGA/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach der Schlammschlacht des vergangenen Jahres soll es bei der 119.

    Auflage von Paris-Roubaix trocken bleiben. Hart wird die so genannte Hölle des Nordens dennoch.

    Als Favorit gilt ein Niederländer, der schon bei der Flandern-Rundfahrt triumphierte. Für deutsche Fahrer ist ein Platz unter den Top Ten drin.

    Die Strecke:

    Bis die Fahrer die berühmte Radrennbahn von Roubaix erreichen, müssen sie knallharte 257,5 Kilometer bewältigen. Die gute Nachricht: Das Rennen ist komplett flach. Die schlechte Nachricht: Es gibt 30 Sektoren mit gröbstem nordfranzösischem Kopfsteinpflaster, insgesamt fast 55 Kilometer. Rolf Aldag, Sportchef bei Bora-hansgrohe, meinte einmal, dass jeder Fahrer Roubaix einmal gefahren sein müsse. Das genüge dann aber auch.

    Die deutschen Profis:

    John Degenkolb und Nils Politt wissen, wie man das Rennen erfolgreich gestaltet. Degenkolb siegte 2015 - 119 Jahre nach Joseph Fischer -, Politt wurde 2019 Zweiter. In diesem Jahr fehlte dem Duo bisher noch ein gutes Stück zur Top-Form. Am ehesten ist wohl Politt ein starkes Resultat zuzutrauen. Der Kölner wurde Fünfter bei Quer durch Flandern, legte dann nach der Flandern-Rundfahrt noch einen Trainingsblock ein. «Ich hoffe auf ein schnelles Rennen», sagte Politt.

    Die Favoriten:

    Es wäre nicht das erste Mal, dass es bei Paris-Roubaix einen Überraschungssieger gibt. Der Favoritenkreis ist entsprechend gross, wobei der Niederländer Mathieu van der Poel als Sieger der Flandern-Rundfahrt ein Stück vor allen anderen steht. Ebenfalls Hoffnungen auf einen Triumph im Velodrom von Roubaix machen sich der Däne Kasper Asgreen, sein Landsmann und Ex-Weltmeister Mads Pedersen, Italiens Zeitfahr-Weltmeister Filippo Ganna sowie der Franzose Christophe Laporte.

    Das Wetter:

    Das Schlammrennen des vergangenen Jahres ging in die Geschichte ein. Zumindest das Wetter bereitet den Profis in diesem Jahr keine Unannehmlichkeiten. Bei maximal 19 Grad und Sonnenschein gibt es teilweise sogar Rückenwind.

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