Forscher sehen grosses Potenzial von KI im Sport

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    Auch der Sport profitiert zunehmend von Künstlicher Intelligenz. Nach Ansicht von Wissenschaftlern können Vereine so unter anderem wichtige Hinweise zu Wahrscheinlichkeiten von Verletzungen erhalten.

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    Künstliche Intelligenz gilt als zukunftsweisende Technologie. - Sebastian Gollnow/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Gebrauch von Künstlicher Intelligenz wird für Sportler und Vereine nach der Ansicht von Forschern bedeutender.

    «Wir sehen da im Bereich der Sport- und Trainingswissenschaften ein grosses Potenzial durch den Einsatz von KI», sagte der Sportwissenschaftler Michael Fröhlich von der Technischen Universität Kaiserslautern der Deutschen Presse-Agentur.

    «Bei der Datenaufbereitung in Vereinen können Anwendungen hilfreiche Informationen über Mannschaftsgefüge, Verletzungswahrscheinlichkeiten und Überlastungen von Sportlern liefern», fügte der Experte hinzu. KI gilt als zukunftsweisende Technologie und wird bereits jetzt im Alltag eingesetzt. Dabei geht es darum, Computersysteme zu schaffen, die menschenähnliche Fähigkeiten besitzen.

    Die neuen Technologien würden enorme Datenmengen liefern – der Umgang und die Interpretation für Trainer und Sportler sei herausfordernd. «Künstliche Intelligenz kann helfen, Daten zu strukturieren, Auffälligkeiten zu zeigen und die Datenmenge so zu reduzieren, dass Menschen besser damit umgehen können», sagte Sportwissenschaftler Carlo Dindorf von der TU Kaiserslautern, der gemeinsam mit Fröhlich sowie weiteren Kollegen demnächst ein Buch zum Thema KI im Sport veröffentlicht.

    Gleichzeitig warnten beide Wissenschaftler vor Risiken und Problemen. Neben Herstellern, die Apps ohne KI mit KI bewerben und so Verbraucher täuschen, gebe es im Sport im Gegensatz zu anderen Bereichen wie Bilderkennungsverfahren eher kleine Datensätze. «Und das ist ein Problem, weil Künstliche Intelligenz datenhungrig ist», sagte Dindorf und forderte: «Sportinstitutionen müssen mehr zusammengebracht werden für die Erzeugung von grossen Datenlandschaften.»

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