Die Schweizer Delegation beendet die Schwimm-EM in Rom mit vier Medaillen. Antonio Djakovic sorgt am Schlusstag für einen Schweizer Rekord.
Antonio Djakovic
Antonio Djakovic unterwegs zum Gewinn der Silbermedaille über 400m Freistil. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schwimm-EM in Rom ist die bisher erfolgreichste aus Schweizer Sicht.
  • Antonio Djakovic sorgt zum Abschluss für die vierte Schweizer Medaille.
  • Der Thurgauer wird über 400 Meter Freistil Zweiter.

Antonio Djakovic gewinnt zum Abschluss der Schwimm-Europameisterschaften in Rom Silber über 400 m Freistil. Für den 19-jährigen Thurgauer ist es die zweite Silbermedaille nach jener über 200 m Crawl. Im Finallauf verbesserte er deutlich den Schweizer Rekord.

Die Schweizer Delegation bilanziert vier Medaillen. Es sind aus Schweizer Sicht die erfolgreichsten Europameisterschaften aller Zeiten. Am Schlusstag mussten sich die Genfer Roman Mityukov und Jérémy Desplanches in ihren Finals mit 4. Platzen zufriedengeben.

Für einen Platz auf dem Podest über 100 m Rücken fehlten Mityukov, der auch über 200 m Rücken Vierter geworden war, 63 Hundertstel. Andererseits verbesserte er einmal mehr seinen eigenen Schweizer Rekord. Am Vorabend hatte er den Rekord auf 53,75 Sekunden gesenkt, ihm Final gelang ihm eine weitere Steigerung auf 53,55.

Für Jérémy Desplanches geht eine Saison ohne jeden Podestplatz zu Ende. Der 28-jährige Genfer, der ab 2018 vier Medaillen an grossen Titelkämpfen errungen hatte, schwamm die 200 m Lagen in 1:58,89 - 55 Hundertstel zu langsam für einen Medaillengewinn.

An den Weltmeisterschaften in Budapest hatte Desplanches vor sechs Wochen den Final verpasst. An der EM wollte er sich in dieser Übergangssaison rehabilitieren. Vor dem Wechsel zur Crawl-Strecke war er auf dem Weg zu einer Medaille, aber auf diesen letzten 50 Metern liess er stark nach.

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