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    Biathlon-Bundestrainer sieht IOC in Peking in der Pflicht

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    Deutschland,

    Biathlon-Bundestrainer Mark Kirchner hält nichts von einem sportlichen Boykott von Olympia in Peking, sieht die Spiele in einem Monat in China aber auch kritisch.

    Hält nichts von einem sportlichen Boykott von Olympia in Peking: Mark Kirchner, Bundestrainer der Biathleten. Foto: Hendrik Schmidt/dpa
    Hält nichts von einem sportlichen Boykott von Olympia in Peking: Mark Kirchner, Bundestrainer der Biathleten. Foto: Hendrik Schmidt/dpa - dpa-infocom GmbH

    «Ich stehe dazu, dass die Sportler nicht dazu da sind, irgendwelche Boykotte zu machen und versuchen, die politischen Dinge auf dem sportlichen Feld auszutragen. Wir sind dafür da, um da hinzufahren und ein Fest des Sports zu erleben», sagte Kirchner in einer digitalen Pressekonferenz vor dem Heim-Weltcup in Oberhof: «Die Sportler sind die letzten, die dort irgendwas machen können.»

    Der 51 Jahre alte Kirchner, der als Aktiver selbst dreimal Gold bei Olympia holte, sieht vor allem das Internationale Olympische Komitee (IOC) in der Pflicht. «Inwieweit sich das IOC windet, nach Ausflüchten sucht und sich vor den Tatsachen versteckt, das ist ja mehr als offensichtlich geworden in den letzten Wochen», sagte Kirchner. Es sei für ihn persönlich auch gar nicht die Frage, dass man einige Zustände in China «grundsätzlich nicht richtig findet» und diese «in keinster Weise zu akzeptieren sind». Das IOC müsse eben «die Weichen stellen, ob man nach China, in so ein Land, die Spiele vergeben darf, muss, kann», sagte Kirchner.

    Zuletzt hatten etwa die USA, Australien, Grossbritannien und Kanada angekündigt, keine Politiker zu den Spielen vom 4. bis 20. Februar zu schicken. China steht wegen Menschenrechtsverletzungen im Umgang mit Uiguren und Tibetern, den Drohungen gegen Taiwan oder der Unterdrückung der Demokratiebewegung in Hongkong in der Kritik.

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