ETH Zürich

Vorsorgliche Evakuierung im Bereich der ETH Zürich

Kantonspolizei Zürich
Kantonspolizei Zürich

Zürich,

Bei der Entsorgung einer potenziell gefährlichen chemischen Substanz wurden vorsorgliche Sicherheitsmassnahmen geplant, unter anderen eine Evakuierung.

Hauptgebäude ETH Zürich
Das Hauptgebäude der ETH in Zürich. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Die ETH Zürich beabsichtigt, eine potenziell gefährliche chemische Substanz aus einem früheren Forschungsbestand zu entsorgen. Bei der Substanz handelt es sich um Chlortrifluorid in einer Gasflasche.

Diese war bislang in einem zugangsbeschränkten Labor der ETH Zürich gelagert. Für die Verladung und den Abtransport werden vorsorgliche Massnahmen getroffen, um einen möglichst sicheren Ablauf zu gewährleisten.

Zusammen mit der Kantonspolizei Zürich haben Spezialistinnen und Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich, von Schutz & Rettung Zürich und der Stadtpolizei Zürich die Lage beurteilt.

Auf dieser Grundlage ordnet die Kantonspolizei Zürich für den Zeitraum des Verladens eine Evakuierung in einem begrenzten Radius an. Zusätzlich werden in dieser Zeit einzelne Strassenabschnitte vorübergehend gesperrt.

Erhöhte Sicherheitsanforderungen bei der Verladung

Diese Sicherheitsmassnahmen erfolgen rein vorsorglich. Die chemische Substanz setzte die ETH Zürich früher in der Gesteinsforschung ein und wird nun durch eine Spezialfirma fachgerecht entsorgt.

Während der Verladung und des Abtransports gelten erhöhte Sicherheitsanforderungen. Die temporären Massnahmen ermöglichen einen kontrollierten und sicheren Ablauf der Arbeiten.

Evakuationszone
Kartenausschnitt mit der Evakuationszone und den Strassensperrungen. - Kantonspolizei Zürich

Die Massnahme wurde durch Fachspezialistinnen und -spezialisten sowie Sicherheitsbehörden sorgfältig vorbereitet.

Es kam auch zu Strassensperrungen

Während des Einsatzes kommt es temporär zu Strassensperrungen, Einschränkungen im öffentlichen Verkehr und Umleitungen für den Individualverkehr.

Die Evakuierungszone umfasst das Gebiet zwischen Leonhardstrasse, Tannenstrasse, Universitätsstrasse, Sonneggstrasse und Weinbergfussweg.

Die Dauer des Einsatzes am Sonntag, 7. Juni 2026, ist von 10 bis 16.30 Uhr geplant. Die von der Evakuation betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner wurden direkt über den bevorstehenden Einsatz informiert.

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