Zürcher Parlament will Grundstück- und Gebäudedaten zentral bündeln
Der Kanton Zürich soll eine zentrale Plattform für Grundstücks- und Gebäudedaten erhalten. Der Kantonsrat hat sich am Montag in erster Lesung für das dafür notwendige Gesetz ausgesprochen.

Die heute genutzten System seien veraltet und teilweise mangelhaft, sagte Priska Lötscher (SP, Winterthur), Präsidentin der Kommission für Staat und Gemeinden (STGK). Dies solle mit dem neuen Gesetz verbessert werden.
Das Gesetz soll gebäude- und grundstücksbezogene Daten auf einer zentralen Plattform bereitstellen und die Datenlieferung, Datenverknüpfung, Datennutzung und Zuständigkeiten regeln. Dadurch soll sich unter anderem die heute teilweise mangelhafte Datenqualität verbessern.
Berechtigte Nutzerinnen und Nutzer erhalten über eine einzige Anwendung Zugriff auf alle relevanten Daten aus verschiedenen Bereichen, wie Gebäude- und Wohnungsregister, Bauwesen, Grundbuch, die amtliche Vermessung, die Gebäudeversicherung, steuerrechtliche Eigentumsdaten sowie Energie- und Klimainformationen.
Die neue Plattform und das dafür erforderliche Gesetz über die Bereitstellung von Grundstück- und Gebäudedaten (GBGG) waren im Kantonsrat unbestritten. Die GLP hätte sich allerdings eine «mutigere» Vorlage gewünscht, wie Gabriel Mäder (Adliswil) sagte. An den zuständigen Regierungsrat Martin Neukom (Grüne) gerichtet sagte er: «Wenn Sie diesen Weg noch weiter gehen wollen, werden wir Ihnen den Rücken stärken.»










