Zürcher FDP überlässt Basis Entscheid zu Regierungsratskandidaturen
Die FDP Zürich hat den Entscheid über eine Zweierkandidatur für 2027 an die Delegierten überwiesen. Der Vorstand reagiert damit auf eine interne Diskussion.

Der Vorstand der FDP Kanton Zürich hat beschlossen, die Frage einer Zweierkandidatur für die Regierungsratswahlen im April 2027 der Delegiertenversammlung vorzulegen. Diese findet am 23. Juni statt.
Mitte April hatte die Parteileitung kommuniziert, nur mit Nationalrat Andri Silberschmidt anzutreten, was intern für Diskussionen sorgte. Während der Vorschlag einer Nomination Silberschmidts breit begrüsst wurde, kam die Frage auf, ob die FDP mit zwei Kandidaturen antreten soll.
Aufwind erhielt die Diskussion zuletzt nach den Erfolgen der FDP in kommunalen Wahlen. In Winterthur wurde Stefan Fritschi zum neuen Stadtpräsidenten gewählt. Im Bezirk Horgen stellt die FDP nach den Wahlen in allen neun Gemeinden das Gemeindepräsidium.
Sprechen sich die Delegierten für eine Zweierkandidatur aus, stehen neben Silberschmidt, der zur Nomination empfohlen wird, drei weitere Personen zur Verfügung, die sich gemeldet haben.
Zu den Kandidierenden gehört Monika Keller, Kantonsrätin und Gemeindepräsidentin von Greifensee. Die promovierte ETH-Biologin ist beruflich als Konfliktberaterin am Arbeitsplatz tätig. Als weiterer Anwärter hat sich Martin Huber gemeldet. Der Betriebsökonom und Landwirt sitzt ebenfalls im Kantonsrat und ist Alt-Gemeindepräsident von Neftenbach.
Dritter im Bund ist Frank Rühli, Professor, Institutsdirektor und Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich sowie ehemaliger Gemeinderat der Stadt Zürich.










