Überparteiliches Komitee für Spitalplan der Baselbieter Regierung
Ein Komitee mit Mitgliedern fast aller Baselbieter Parteien spricht sich für die Zweistandort-Strategie von Gesundheitsdirektor Thomi Jourdan (EVP) für das Kantonsspital Baselland (KSBL) aus. Es fordert eine rasche Umsetzung, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Das Komitee zeigt sich überzeugt, dass die vorgeschlagene Variante mit Weiterentwicklung der bisherigen Standorte in Kombination mit verstärkter Ambulantisierung «die bestmögliche Spitalversorgung für die gesamte Bevölkerung sicherstellt», wie es schreibt.
Die Vorlage der Regierung soll demnach so schnell wie möglich im Parlament behandelt werden. Es gelte nun, Verzögerungen zu vermeiden und Planungssicherheit zu schaffen.
Gemäss Mitteilung gehörten dem Komitee «Ja zu Liestal und Bruderholz» Stand Sonntag 57 Personen an. Aufgeführt sind Landrätinnen und Landräte aus allen Parteien ausser der GLP, National- und Ständeräte, Partei- und Stadtpräsidien sowie diverse Ehemalige.
Gemäss Jourdans Plan soll das KSBL an den beiden bisherigen Standorten Liestal und Bruderholz festhalten, wo auch Neubauten entstehen sollen. Zudem soll die Ambulantisierung verstärkt werden. Die Option hatte sich gegen eine angedachte Einstandort-Lösung in Pratteln BL durchgesetzt, wie Jourdan Ende März verkündet hatte.
Die gesamte Investitionssumme für die geplante Zweistandort-Variante beläuft sich laut der Regierung auf rund 1,26 Milliarden Franken. Die Einstandort-Variante war mit 1,55 Milliarden Franken veranschlagt worden.










