Tessiner Staatsrat spricht von «ermutigendem» Zeichen
Der Tessiner Staatsrat hat am Dienstag mit Genugtuung auf die Ankündigung der durchschnittlichen Erhöhung der Krankenkassenprämien um 3,7 Prozent im Kanton reagiert. Zum ersten Mal seit Jahren ist dieser Anstieg der geringste auf nationaler Ebene.

Dies sei ein «ermutigendes Zeichen, das zeigt, dass die vom Kanton ergriffenen Massnahmen in die richtige Richtung gehen», teilte die Tessiner Regierung am Dienstagnachmittag mit.
Die kantonale Exekutive äusserte zeitgleich ihre Besorgnis über «diesen erneuten Anstieg, der zu einer Reihe von besonders schwerwiegenden Preissteigerungen für die Bevölkerung hinzukommt».
Der moderate Prämienanstieg für 2027 – 3,7 Prozent gegenüber 5 Prozent auf nationaler Ebene – konnte dank zahlreicher Sparmassnahmen wie Moratorien für Fachärzte und bei der Spitex erreicht werden. Das Tessiner Departement für Gesundheit lancierte weiter auch eine Sensibilisierungskampagne für Patienten, die auf eine angemessene und bewusste Inanspruchnahme der Gesundheitsversorgung abzielt.
Der Kanton, schrieb der Staatsrat abschliessend, werde den Bürgern weiterhin umfangreiche Unterstützung bei der Prämienzahlung garantieren, und zwar dank seinem System von Beihilfen für Personen in prekären wirtschaftlichen Verhältnissen.














