Synode genehmigt höheren Beitrag ans Haus der Religionen
Das Kirchenparlament der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn, die Synode, hat am Donnerstag einer Erhöhung des Beitrags an das Haus der Religionen in Bern zugestimmt. Die dem interreligiösen Dialog verschriebene Institution steckt in einer angespannten finanziellen Situation.

In einer von Konflikten geprägten Welt sei «dieser Ort des Dialogs und der friedlichen Nachbarschaft ein wichtiges Signal», hiess es im reformierten Kirchenparlament.
Die Synode genehmigte einen Verpflichtungskredit von jährlich 150'000 Franken. In den Jahren 2027 bis 2030 soll dieser um 30'000 Franken aufgestockte Betrag zur Entlastung des Hauses der Religionen am Berner Europaplatz beitragen.
In dem interreligiösen und interkulturellen Zentrum stehen Christen, Muslime, Buddhisten, Hindus, Aleviten, Juden, Sikh und Bahai miteinander im Dialog. Verschiedene Religionen haben im Haus Räumlichkeiten. Es wurde am 14. Dezember 2014 eröffnet.
Im zweiten Anlauf sagte die Synode auch Ja zu einem Förderkonzept für eine inklusive Kirche für Erwachsene mit kognitiver Beeinträchtigung.
In der Wintersynode 2024 wiesen die Synodalen das Geschäft noch zurück, weil es zu sehr einen Ansatz von oben nach unten verfolge. Nun hat der Synodalrat, also die Exekutive, das Förderkonzept überarbeitet.
Jetzt liege der Schwerpunkt auf der Förderung von konkreten Projekten in den kirchlichen Regionen und in den Kirchgemeinden, also näher an der Basis, heisst es in einer Mitteilung der reformierten Kirchen vom Donnerstag. Der Bericht des Synodalrates zu dieser neuen Vorgehensweise stiess in der Synode auf Zustimmung.






