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Stadtzürcher Parlament genehmigt Millionen für Planschbecken

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Das Stadtzürcher Parlament hat am Mittwoch fast 3,7 Millionen Franken für das Planschbecken auf der Josefwiese genehmigt. Einzig die FDP fand den Betrag «grotesk».

Das Stadtzürcher Parlament genehmigte am Mittwoch mehrere Millionen Franken für Umbauten auf der Josefwiese, unter anderem für die Sanierung des Planschbeckens. (Symbolbild)
Das Stadtzürcher Parlament genehmigte am Mittwoch mehrere Millionen Franken für Umbauten auf der Josefwiese, unter anderem für die Sanierung des Planschbeckens. (Symbolbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Dass die Sanierung eines bestehenden Planschbeckens so teuer sei, sei eben «typisch Zürich», fand Johann Widmer (SVP). Als Mitinitiantin stimmte die SVP dennoch zu. Die FDP enthielt sich der Stimme. Das Geschäft kam schliesslich mit 93 zu 0 Stimmen bei 22 Enthaltungen durch.

Die 3,68 Millionen setzen sich aus knapp 2 Millionen Franken für das Planschbecken und die Wasseraufbereitungsanlage sowie 1,7 Millionen für neue Technikräume und die Instandsetzung eines Gebäudes zusammen.

Stadträtin Simone Brander (SP) sprach von «keiner einfachen Lösung» an einem Ort an dem viele gerne ihre Freizeit verbringen. Nicht nur die kleinsten Zürcherinnen und Zürcher würden profitieren. Auch Sibylle Kauer (Grüne) fand es müsse dem Rat wert sein, dass die Kinder sich abkühlen könnten.

Auf die Josefwiese als beliebten Freizeitort verwies auch Patrick Tscherrig (SP). «Der Nutzungsdruck ist hoch. Der erfolgreiche Pétanque-Club verliert wegen dem Anbau Platz». Gegen die Sanierung des Planschbeckens hatte aber auch er nichts, dieses sei schliesslich lange ungenutzt geblieben.

Dass das Planschbecken länger ohne Wasser blieb, liegt an Hygiene- und Sicherheitsvorschriften. So fehlte eine Wasseraufbereitungsanlage. Das Wasser durfte nicht mehr aufgestaut werden. Seit 1965 war das erste Planschbecken mit Warmwasser in der Schweiz Teil des Parks. Das Wasser kam aus der nahen Kehrichtverbrennungsanlage Josefwiese.

Gemäss Plan sollen die Arbeiten im September beginnen, ab Mai 2027 sollen die Kinder dann planschen können.

Kommentare

User #5115 (nicht angemeldet)

Wird das mit Blattgold ausgekleidet? Für das baut man ja zwei bis drei Einfamilienhäuser!

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