Der Zürcher Gemeinderat will weniger Hochhäuser als der Stadtrat
Das Stadtzürcher Parlament hat sich am Mittwoch für weniger Hochhauszonen ausgesprochen. Die Pläne des Stadtrats zerzauste der Gemeinderat schon an einer früheren Sitzung.

Der Gemeinderat stimmte den geänderten Hochhausrichtlinien am Mittwoch mit 76 zu 41 Stimmen zu. Dagegen stimmten nur FDP, GLP und Mitte/EVP.
Der Stadtrat wollte unter anderem in Altstetten, Albisrieden und Schwamendingen den Bau von 40-Meter-Hochhäusern ermöglichen. Der Gemeinderat will die Hochhausgebiete aber entlang der Gleise und im Zentrum von Zürich-Nord konzentrieren. In den Aussenquartieren soll es deutlich weniger Hochhausgebiete geben, als der Stadtrat vorgeschlagen hatte. Die Gebiete, in denen bis 40 Meter hoch gebaut werden kann, wurden vom Gemeinderat massiv reduziert.
In Schwamendingen darf im Hochhausgebiet statt der vom Stadtrat vorgesehenen 80 Meter nur 40 Meter in die Höhe gebaut werden und für 60 Meter hohe Häuser verlangt das Parlament eine Gestaltungsplanpflicht. Der Stadtrat wollte diese erst ab 80 Metern Höhe einführen.
FDP und GLP überlegten sich ein Referendum. Am Schluss könnte also das Stimmvolk über die neuen Hochhausrichtlinien befinden.






