Sanierungsarbeiten am Könizer Ritterhuus gestartet
Die Bauarbeiten zur Sanierung des Ritterhuus auf dem Könizer Schlossareal sind Anfang Februar angelaufen. Saniert werden das erste und zweite Obergeschoss. Die Räume befinden sich aktuell im Rohbau und sollen künftig einer multifunktionalen Nutzung dienen.

Denkbar sind laut Mitteilung der Gemeinde Köniz vom Mittwoch etwa Ausstellungen, Workshops oder Sitzungen. Der Dachstock wird zu einem Veranstaltungsraum ausgebaut mit direktem Zugang zur bestehenden Dachterrasse.
Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Franken und sind Teil der Investitionen, die die Gemeinde in die Zukunft des Schlossareals tätigt.
Die Stimmberechtigten sagten im November 2024 deutlich Ja zu einer entsprechenden Vorlage und damit auch zum Projektteil Ritterhuus. Das Ensemble des historischen Schlosses ist das Herzstück von Köniz, einer Gemeinde, die ansonsten über kein eigentliches Ortszentrum verfügt. Das Schloss besteht aus einem grossen Hof und mehreren umgebenden Gebäuden.
Mit Ausnahme des Rossstalls, Teilen des Ritterhuus' und einzelner Räume im Chornhuus ist der bauliche Zustand der Gebäude im Schlossareal schlecht und sie sind stark sanierungsbedürftig.
Dank der Sanierung des Ritterhuus' werden der Stiftung Schloss Köniz zeitnah rund 840 Quadratmeter an zusätzlicher Fläche für eine vielfältige Nutzung zur Verfügung stehen.






