Trotz Niederlage: Grizzlys ärgern Leader Ischbäre Lyss

Capital Grizzlys
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Bantiger,

Die Capital Grizzlys verlieren auswärts gegen Leader Ischbäre Lyss mit 3:8. Der Spielverlauf war lange ausgeglichen. Das Spiel war enger als das Resultat.

Capital Grizzlys Bärner Cup
Die Capital Grizzlys sind im Bärner Cup aktiv. - Capital Grizzlys

Wie die Capital Grizzlys mitteilen, kam das Team trotz aller Bemühungen nicht ganz auf drei komplette Linien, was das Leben vor allem für die Verteidiger nicht gerade einfach machen sollte. Insbesondere im Wissen, dass sie heute gegen den unangefochtenen Leader antreten mussten. Aber so ist Bärner-Cup und die Grizzlys versuchten sich so gut zu metzgen wie möglich.

Das erste Drittel war dann letztlich auch relativ ausgeglichen. Ja, die Ischbäre führten etwas die feinere Klinge und hatten optisch etwas mehr Spielanteile, aber die Grizzlys hielten tapfer dagegen und kamen auch zu ihren Chancen.

Die Ischbäre gingen zwar relativ früh 1:0 in Führung, aber eben trotz der aufopferungsvollen Spielweise der Grizzlys, kamen sie genau bei Spielmitte des ersten Drittels zum nicht unverdienten Ausgleich.

Ausgleich bringt neue Hoffnung

Dann passierte lange nicht viel, ehe die Ischbäre wieder ein Tor vorlegen konnten. Dem ganzen war allerdings ein doch eher fragwürdiges Icing vorausgegangen und das sollte nicht die letzte unverständliche Regelauslegung zu Ungunsten der Grizzlys gewesen sein...mehr dazu später.

In der Pause versuchten die Grizzlys sich zu sammeln und die Gemüter etwas zu beruhigen, ob der einseitigen Regelauslegung des einen (Un)Parteiischen. Voller Zuversicht machten sie sich dann auf in den zweiten Abschnitt, schliesslich spielten sie bis dahin ein gutes Spiel und waren noch voll bei den Leuten.

Erneut gelang dann der Ausgleich zum 2:2 und die Grizzlys schöpften weiter Mut, dass hier heute Punkte zu holen sind. Die Ischbäre grüssen aber nicht einfach so als souveräner Leader von der Tabellenspitze, ein weiterer effizienter Angriff später und schon waren sie wieder mit einem Tor im Vorsprung.

Rückschläge, aber kein Aufgeben

Die Grizzlys liessen sich aber nicht beirren und hielten an ihrem Spiel fest. Leider wurden sie für die tolle Moral schlecht belohnt, zuerst ein Lattenknaller und im Gegenzug das 4:2.

So bitter kann es manchmal gehen im Sport. Aufgeben war aber nicht angesagt und so ging es mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die zweite Pause.

Für den letzten Abschnitt haben sich die Grizzlys dann nochmals viel vorgenommen und wollten versuchen rasch den Anschluss zu finden und nochmals Spannung in die Partie zu bringen. Gesagt getan, kaum ging der dritte Abschnitt los, gelang sogleich der Anschlusstreffer zum 4:3.

Strafen bringen Unruhe ins Spiel

Von da an wurde es dann aber schwierig, je länger die Partie dauerte, desto ominöser wurde die Regelauslegung des einen Schiedsrichters. Mehrheitlich traf es die Grizzlys, aber auch die Ischbäre wurden nicht von fragwürdigen Strafen verschont.

Leider brachte die Grizzlys die folgende Strafenflut je länger je mehr aus dem Konzept und sie verloren den Anschluss. So vermochten die Ischbäre dann kontinuierlich den Vorsprung auszubauen, ehe sie mit dem 8:3 den letzten Treffer der Partie markierten.

Die Grizzlys haben die Partie sicher nicht wegen dem Schiedsrichter verloren, die Ischbäre sind eine super Mannschaft und haben über das ganze Spiel gesehen verdient gewonnen. Aber die Höhe des Sieges entspricht letztlich nicht ganz den Kräfteverhältnissen und bei besserer Konzentration, wäre vielleicht sogar noch etwas mehr für die Grizzlys drin gelegen.

Serie gerissen – Blick nach vorne

Nun ist es wie es ist und die Punkteserie der Grizzlys ist gerissen. Jetzt gilt es nächsten Sonntag gegen die Libellen eine neue Serie zu starten und in drei Wochen steht ja noch das Rückspiel an gegen die Ischbäre, dann zu Hause im schönen Campus und mit hoffentlich etwas unparteiischeren Unparteiischen.

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