Kanton Bern verzichtet auf Kollektivunterkunft in Kandersteg
Der Kanton Bern verfolgt die Pläne für eine Kollektivunterkunft für Asylsuchende im ehemaligen Institut Kandersteg nicht mehr weiter. Er verzichtet darauf, weil ihm das Gebäude nicht mehr zur Verfügung gestellt wird.

Diesen Bescheid hat die kantonale Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) von der Eigentümerschaft des Gebäudes erhalten, wie sie in einer Mitteilung vom Montag schreibt.
Die Eigentümerschaft habe sich «aufgrund der besonders angespannten Situation und der zunehmenden Anfeindungen» zu diesem Schritt entschlossen.
Der Kanton Bern plante im ehemaligen Institut Kandersteg eine Kollektivunterkunft für Asylsuchende. Diese hätte eine Kapazität von maximal 120 Bewohnerinnen und Bewohnern gehabt.
Gegen diese Pläne hatte sich die Gemeinde im Berner Oberland gewehrt. Im Sommer fanden zwischen ihr und dem Kanton Gespräche über ein Wohnbauprojekt oder ein Ausbildungszentrum für Asylsuchende anstelle einer Kollektivunterkunft statt.






