Luzerner Stadtrat will Case-Management definitiv einführen
Der Stadtrat von Luzern will das betriebliche Case-Management ab 2027 definitiv einführen. Er hat beim Stadtparlament dafür einen Sonderkredit von 2,25 Millionen Franken beantragt, wie die Stadt am Montag mitteilte.

Das Case-Management hat zum Ziel, Mitarbeitende nach längeren krankheitsbedingten Absenzen gezielt zu begleiten und die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess zu verbessern. Gleichzeitig werden Vorgesetzte entlastet und die Zusammenarbeit mit externen Stellen verbessert, so die Stadt.
Das seit drei Jahren laufende Pilotprojekt habe sich bewährt. Die durchschnittliche Wiedereingliederungsquote betrug 77 Prozent und lag damit über den Vergleichswerten anderer Städte und Verwaltungen, wie es hiess.
Das Case-Management soll für alle Mitarbeitenden gelten, die nach städtischem Recht angestellt sind. Für die Umsetzung stehen verschiedene Modelle zur Verfügung. Der Stadtrat bevorzugt ein «hybrides Modell» aus interner und externer Betreuung, das sich laut Mitteilung im Pilotprojekt durch «Flexibilität, Wahlfreiheit für Mitarbeitende und Effizienz» bewährt habe.
Das Stadtparlament wird über das Geschäft voraussichtlich am 25. Juni befinden.






