Köniz testet Baustelle mit Elektro-Maschinen
Die Gemeinde Köniz hat ein Pilotprojekt für eine Baustelle mit elektrisch angetriebenen Maschinen lanciert. Mit dem Vorhaben an der Landorfstrasse sollen Schadstoff-Emissionen und Baulärm verringert werden.

Die Aufträge für die Tiefbauarbeiten wurden auf der öffentlichen Beschaffungsplattform Simap ausgeschrieben, wie die Gemeinde am Donnerstag mitteilte. Das Vorhaben umfasst Anpassungen im Abschnitt zwischen dem Weiermatt-Kreisel und der Haltestelle Mösliweg sowie den hindernisfreien Ausbau zweier Bushaltekanten.
Das Gemeindeparlament hatte das Projekt im August bewilligt. Die Fertigstellung ist bis Ende 2027 vorgesehen.
Für die Umsetzung zieht die Gemeinde ein externes Fachbüro bei. Dieses steht während der Bauzeit beratend zur Seite und unterstützt beteiligte Bauunternehmen bei der Miete von elektrischen Geräten. Um Wettbewerbsnachteile auszuschliessen, werden Firmen ohne eigene E-Geräte bei der Vergabe nicht benachteiligt.
Die nötige Ladeinfrastruktur vor Ort stellt der Energiekonzern BKW über mobile Ladestationen bereit. Dadurch lässt sich die Stromversorgung temporär und bedarfsgerecht auf dem Areal sichern, ohne feste Installationen bauen zu müssen.
Mit dem Pilotversuch will die Gemeinde Erfahrungen für den Tiefbau sammeln und ihren CO2-Absenkpfad gemäss kommunaler Klimastrategie vorantreiben. Baustellen mit E-Maschinen wurden in der Schweiz bisher erst in einzelnen Städten erprobt.
https://www.simap.ch/de/project-detail/f28e36c3-b5e3-4dbc-b519-77121e170ba8#ausschreibung










