Junge SVP will ein Handyverbot an Ausserrhoder Schulen
Die Junge SVP Säntis hat eine Volksinitiative für ein Handyverbot an den Schulen im Kanton Appenzell Ausserrhoden eingereicht. Das Begehren «Keine Bildschirmzeit auf dem Pausenhof (Handyverbots-Initiative)» kam mit 401 gültigen Unterschriften zustande.

Die notwendige Anzahl von 300 Unterschriften sei damit erreicht worden, teilte der Kanton Appenzell Ausserrhoden am Freitag mit. Der Regierungsrat habe nun die Volksinitiative zur Vorbereitung einer Vorlage zuhanden des Kantonsrates dem kantonalen Departement Bildung und Kultur zugewiesen. Dabei müsse auch die Frage der Gültigkeit geklärt werden.
Die Junge SVP fordert für Schülerinnen und Schüler aller Schulstufen ein kantonales Verbot von privaten elektronischen Geräten während der Unterrichtszeiten. Auch in den Pausen und an Schulanlässen soll die Nutzung von Handys nicht erlaubt sein. Lehrpersonen sollen Ausnahmen bewilligen dürfen.
Die Junge SVP begründet ihre Forderung unter anderem mit einer höheren Konzentration der Kinder. Ein Verbot stärke zudem die soziale Interaktion, schütze vor schädlichen Inhalten und dämme Cybermobbing ein.
In der Schweiz wurden Handyverbote an Schulen bereits in einigen Kantonen und Gemeinden erlassen.










