Hochschule Luzern erzielt Gewinn und verzeichnet mehr Studierende
Die Hochschule Luzern (HSLU) hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem operativen Gewinn von rund 3,2 Millionen Franken abgeschlossen. Die Zahl der Studierenden stieg um 4,2 Prozent auf 8696 Personen an.

Damit liegt die Eigenkapitalquote erstmals wieder über dem vorgegebenen Wert von 6 Prozent, wie die HSLU am Mittwoch mitteilte. Mitverantwortlich dafür ist eine Einmaleinlage von 5,3 Millionen Franken durch die Träger. Nach dem Geschäftsjahr 2024 lag die Quote mit 3,9 Prozent noch deutlich unter den Vorgaben.
Die HSLU erzielte einen Umsatz 357,9 Millionen Franken, im Vorjahr waren es 338,1 Millionen Franken. Der Gewinn fällt einige Hunderttausend Franken höher aus als 2024. Die Kosten pro Studierende liegen nach wie vor unter dem Schweizer Durchschnitt, wie es weiter hiess.
Überdurchschnittlich ist hingegen der Anteil von Studierenden aus anderen Kantonen: 52 Prozent von ihnen sind «Auswärtige» aus der Schweiz, 10 Prozent kommen aus dem Ausland und 38 Prozent aus dem Kanton Luzern.
Die Weiterbildungsangebote besuchten 2025 rund 13'000 Personen. Die HSLU zählte zudem insgesamt 2144 Angestellte.
Die HSLU hat sechs verschiedene Departemente und mehrere Standorte in Luzern und Zug. Sie wird von den sechs Zentralschweizer Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug getragen. Nach Anzahl Studierender ist sie die grösste tertiäre Bildungsinstitution der Region, noch vor der Universität Luzern und der Pädagogischen Hochschule Luzern.









