Gesundheitsorganisation Sanadura GR fällt erste Entscheide

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Thusis,

Nach der Zustimmung von zehn der elf Gemeinden der Gesundheitsversorgungsregion Oberengadin zum Gesetz über die öffentlich-rechtliche Anstalt «Sanadura» werden verschiedene Stellen neu besetzt. Dazu gehören der Verwaltungsrat oder die Führung der Alterszentren sowie der Spitex.

Für den Start der Gesundheitsorganisation Sanadura wurden erste Entscheide gefällt. (Archivbild)
Für den Start der Gesundheitsorganisation Sanadura wurden erste Entscheide gefällt. (Archivbild) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Sanadura werde in der Region für eine bedarfsgerechte und wirtschaftliche Gesundheitsversorgung sorgen, heisst es in der Mitteilung vom Mittwoch. Damit die neue Anstalt ihren Auftrag erfüllen könne, müssten verschiedene Positionen besetzt und erste operative Entscheide umgesetzt werden.

Das zentrale Gremium ist der Gesundheitsrat, der sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Trägergemeinden zusammensetzt. Der Gesundheitsrat wählte zwei Mitglieder aus Gemeindevorständen in den Verwaltungsrat: Barbara Aeschbacher aus Sils im Engadin und Andrea Fanconi aus Celerina. Fanconi übernimmt das Präsidium ad interim. Die weiteren Mitglieder des Verwaltungsrats sollen «zeitnah bestimmt werden».

Zu den Aufgaben des Verwaltungsrats gehörten die formelle Gründung von Sanadura, die Verhandlungen mit der Spital Oberengadin AG als neuer Betreibergesellschaft des Spitals in Samedan sowie die Sicherstellung des Betriebs der Alterszentren «Du Lac» in St. Moritz, «Promulins» in Samedan sowie der Spitex Oberengadin.

Mit der operativen Führung der Alterszentren wurde die Casea AG betraut. Die Verantwortung liege bei den Co-Geschäftsführenden und Mitgliedern der Geschäftsleitung, Sabrina Hofstetter und Beat Fellmann der Casea AG.

Weil der Gemeinderat von Zuoz seinen Entscheid auf unbestimmte Zeit vertagt habe, bleibe die Gemeinde vorläufig ausserhalb der neuen Trägerstruktur. Bis zu einem entsprechenden Beschluss sei Zuoz im Gesundheitsrat nicht vertreten und an der Ausgestaltung der Gesundheitsversorgung nicht beteiligt, heisst es in der Mitteilung.

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