Parlament

    Das Stadtzürcher Parlament will eine digitale Hitze-Karte

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Der Zürcher Stadtrat hat den Auftrag erhalten zu prüfen, wie die Bevölkerung besser aktiv vor Hitzerisiken gewarnt werden kann. Das Parlament hat am Mittwochabend einen Vorstoss der Grünen überwiesen.

    Das Stadtzürcher Parlament wünscht sich eine öffentliche Online-Karte, die an Hitzetagen kühle Orte der Stadt Zürich anzeigt. (Symbolbild)
    Das Stadtzürcher Parlament wünscht sich eine öffentliche Online-Karte, die an Hitzetagen kühle Orte der Stadt Zürich anzeigt. (Symbolbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Der Vorstoss fordert aktive Warnungen vor Hitzerisiken sowohl präventiv wie im Akutfall. Externe Hitzetage seien wegen des Klimawandels eine lebensbedrohliche Krise für vulnerable Gruppen, sagte Janina Flückiger von den Grünen an der Gemeinderatssitzung.

    Der Vorstoss von Janina Flückiger und Simone Widmer fordert, die Bevölkerung aktiver vor Hitzerisiken zu warnen. Neben dem Ausbau des städtischen Warn-SMS-Service verlangen sie die Prüfung einer digitalen Onlinekarte. Auf dieser sollen kühle Zufluchtsorte wie schattige Parks oder klimatisierte Gebäude im Stadtgebiet ausgewiesen werden.

    Bestehende Struktur nutzen

    Die Ratslinke sprach sich für den Vorstoss aus. Eine «gute Idee» fand Christian Häberli (AL) die Unwetterwarnung so aufzudröseln, dass sie nicht nur für das ganze Land, sondern auch einzelne Städte funktioniere. Es sei eine sinnvolle Ergänzung zu dem, was auf Bundesebene bereits gemacht werde.

    SP und GLP pflichteten dem bei. Karin Stepinski von Die Mitte erachtete den Warn-SMS-Dienst als gutes Instrument, das mit Hitzewarnungen ergänzt werden könne.

    «Muss man in jedem Lebensbereich einen eigenen Service der Stadt Zürich anbieten?», setzte Brenda Mäder von der FDP dem entgegen. Es gebe schon genügend Services. Der Bevölkerung könne etwas mehr Selbständigkeit zugetraut werden.

    «Weniger Wetterbürokratie»

    Auch die SVP lehnte den Vorstoss ab. Nicht jede Hitzewelle müsse eine neue Verwaltungswelle auslösen, sagte Yves Peier (SVP). Er plädierte für «weniger Wetterbürokratie und dafür mehr gesunden Menschenverstand». Schliesslich wurde das Postulat mit 80 zu 37 Stimmen zur Prüfung an den Stadtrat überwiesen.

    Ohne Diskussion wurde auch ein Vorstoss der FDP an den Stadtrat überwiesen. Dieser muss nun prüfen, wie Patientinnen und Bewohnende im Stadtspital, in Gesundheitszentren und SAW-Alterswohnungen mittels baulicher und technischer Massnahmen, wie zum Beispiel Klimaanlagen, besser vor Hitze geschützt werden können.

    Kommentare

    User #6020 (nicht angemeldet)

    für was?????????????

    User #1369 (nicht angemeldet)

    In der Stadt erst alles zubetonieren, das ganze toll finden, und dann jammern wenn es Nebenwirkungen hat.

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